Mobilität: E-Scooter-Vermieter Lime schränkt Angebot ein

Manche werden sich ärgern, dass sie wieder zu Fuß gehen müssen, andere sich freuen, dass wieder Ordnung auf dem Bürgersteig herrscht: Der E-Scooter-Vermieter Lime stellt sein Angebot in zwölf Städten ein. Wirtschaftlich geht es ihm nach eigenen Angaben gut.

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Elektrotretroller von Lime in Berlin: verlängerte Betriebsdauer
Elektrotretroller von Lime in Berlin: verlängerte Betriebsdauer (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der E-Scooter-Vermieter Lime schränkt sein Angebot ein: Das US-Unternehmen wird seine Roller aus mehreren Städten in Nord- und Südamerika sowie in Europa zurückziehen. Zahlreiche Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Finanzielle Schwierigkeiten sollen aber nicht der Grund für die Maßnahme sein.

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Betroffen sind nach einem Bericht des US-Onlinenachrichtenangebots Axios insgesamt zwölf Städte, die meisten davon in Südamerika. In Bogota in Kolumbien, Buenos Aires in Argentinien, Lima in Peru, Montevideo in Uruguay, im mexikanischen Badeort Puerto Vallarta sowie in den brasilianischen Metropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo stehen die E-Scooter nicht mehr zur Verfügung. In den USA wird das Angebot in Atlanta, Phoenix, San Diego und San Antonio eingestellt, in Europa nur in Linz in Österreich.

Mit der Einstellung gehen auch Stellenstreichungen einher. Etwa 100 Angestellte verlieren ihren Job, was etwa 14 Prozent der Arbeitsplätze ausmacht. Wie viele der sogenannten Juicer betroffen sind, ist unbekannt. Juicer sind zumeist Selbstständige, die die Roller einsammeln und bei sich aufladen.

Lime bestreitet, dass finanzielle Schwierigkeiten der Grund für die Verkleinerung des Angebots seien. Im Gegenteil, sagte Lime-Chef Joe Kraus Axios: "Wir sind sehr zuversichtlich, dass Lime 2020 das erste Mobilitätsunternehmen der nächsten Generation ist, das profitabel sein wird." Der Anlass für seinen Optimismus ist die verbesserte Betriebsdauer der Roller. Die sei im Jahr 2019 von sechs Monaten auf etwa 14 Monate gestiegen.

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Die Bundesregierung hat die Elektro-Tretroller im vergangenen Jahr hierzulande als neues Mobilitätsangebot zugelassen. Die Dienste sind jedoch umstritten: Nutzer lassen die E-Scooter nach der Fahrt oft herumliegen, so dass sie Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer behindern. Zudem ist die Verletzungsgefahr hoch.

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freshSolero 13. Jan 2020

Absolut! Wie kann es sein, dass jeder Laden eine genau abgemessene Verkaufszone im...

budweiser 12. Jan 2020

so ein schwachsinn, natürlich kann man über einen preis diskutieren. ein lime...

konglumerat 12. Jan 2020

Ich hatte gehofft, dass Berlin auf der Liste steht, denn der Grund weshalb die überall im...

bplhkp 12. Jan 2020

Das Problem ist hier, dass die alle morgens von Zuhause zum Bahnhof fahren, der Roller...



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