Mobilität: Bau des bundesweiten E-Lkw-Ladenetzes an Autobahnen startet
Auf der Transportmesse IAA Transportation in Hannover hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger zusammen mit der VDA-Präsidentin Hildegard Müller den Start der Umsetzungsphase des bundesweiten Ladenetzwerks für Elektro-Lkws bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster). An den wichtigsten Autobahnachsen sollen im nun startenden Bauabschnitt Ladepunkte an 124 unbewirtschafteten Rastanlagen entstehen.
Insgesamt solle das fertige Ladenetz 4.200 Ladepunkte an 349 Standorten auf bundeseigenen Flächen umfassen, erklärt Bilger. 225 Anlagen sollen bewirtschaftet sein, 124 unbewirtschaftet. Die Ladestationen sollen aus rund 1.800 schnellen MCS-Ladepunkten und 2.400 langsameren CCS-Ladepunkten bestehen.
So soll Lkw-Fahrern ermöglicht werden, ihre Lastzüge sowohl schnell während der gesetzlich vorgeschriebenen Pause als auch langsam über Nacht während einer längeren Rast zu laden. Die Zuschläge für den Aufbau und den Betrieb der E-Lkw-Ladeinfrastruktur sind im Sommer 2026 erfolgt.
Fünf Auftragnehmer sind für den Bau verantwortlich
Insgesamt fünf Auftragnehmer sollen für den Ausbau verantwortlich sein, unter anderem der Energiekonzern Eon zusammen mit dem Raststättenbetreiber Tank & Rast. Eine zweite Ausschreibung für Ladepunkte an bewirtschafteten Anlagen ist in Vorbereitung.
Der Ausbau des Ladenetzes soll bis 2030 abgeschlossen sein. Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur soll das Verkehrsministerium mit Modellierungen zum erwarteten Ladebedarf in Deutschland unterstützen. Dadurch solle das Netz bedarfsgerecht und vorausschauend aufgebaut werden, erklärt das Ministerium.
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