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Mobilität: Allianz will Haftung für Halter autonomer Autos

Die Allianz-Versicherung ist der Meinung, dass eine Halterhaftung bei autonomen Autos kommen muss. Nur in Fällen von Softwarefehlern würde dann der Hersteller in Regress genommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonomes Uber-Fahrzeug
Autonomes Uber-Fahrzeug (Bild: Volvo)

Autonome Autos werden irgendwann die Straßen bevölkern, aber was passiert, wenn es Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern gibt? Dann soll mangels Fahrer der Halter haften, sagte Joachim Müller, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG der Zeitung Die Welt.

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Der Idee einiger europäischer Juristen, dass es künftig neben natürlichen und juristischen auch eine elektronische Person geben könnte, ist dem Versicherungskonzern zu kompliziert. Dadurch würde die Rechtslage noch schwieriger. Würde die elektronische Person als Rechtssubjekt anerkannt, dann wären derartige Maschinen Träger von Rechten und Pflichten und stünden gleichberechtigt neben der natürlichen Person und der juristischen Person.

Der Allianz-Chef ist mit seiner Kritik an einer solchen Rechtskonstruktion nicht allein: Die Ursachen für das Fehlverhalten autonom agierender Maschinen seien bereits nach geltendem Recht haftungsrechtlich zu beantworten, schreibt eine Gruppe von über 250 KI-Forschern, Rechtsprofessoren, Philosophen, Theologen und Unternehmern in einem offenen Brief an die EU-Kommission.

Müller sagte der Zeitung, dass der Halter des autonomen Fahrzeugs haften müsse, weil er das Fahrzeug in den Verkehr gebracht und davon einen Nutzen habe. Im Verkehrswesen werde dieses Prinzip schon heute in der Luftfahrt oder im Schienenverkehr angewandt. Verschuldensunabhängig müsse hier der Halter für Fehler der Maschine haften.

Müller bestreitet nicht, dass es auch eine Produkthaftung gibt, wenn etwa Mängel des Fahrzeugs oder der Software die Ursache eines Unfalls sind. Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung, die die Allianz verständlicherweise auch im Zeitalter autonomer Fahrzeuge vermarkten will, werden die Opfer und im Zweifelsfall deren Angehörige bei einem Unfall entschädigt. Dies geschieht unabhängig von Fahrfehlern oder einem technischen Defekt. Müller sagte, dass die Versicherung bei autonomen Fahrzeugen aber prüfen werde, ob ein Softwarefehler für einen Unfall verantwortlich war. Dann würde sich die Versicherung an den Fahrzeughersteller wenden.

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Potrimpo 26. Nov 2018

§ 7 heißt komplett (hättest Du auch nachlesen können) "§ 7 Haftung des Halters...

Anonymer Nutzer 22. Nov 2018

Ihr habt beide Recht und Unrecht. Fahrer und Halter können die selbe Person sein, müssen...

The Insaint 22. Nov 2018

Ein autonomes Fahrzeug, welches das nicht überprüfen und ggf. Meldung machen kann, ist...

The Insaint 22. Nov 2018

Deine Beispiele sind korrekt, haben aber den kleinen Makel, daß sie allesamt aus einer...

The Insaint 22. Nov 2018

Nein, das ist ein blöder Punkt. Genau _das_ muß ein autonomes Fahrzeug leisten können...


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