Mobilfunkpakt: Fast 5.500 Mobilfunkstandorte neu gebaut oder modernisiert

Vor drei Jahren hat Hessen einen Pakt mit den Netzbetreibern vereinbart und Förderung gezahlt. Jetzt gibt es dazu genaue Angaben.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
(von links stehend/2018): Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Dirk Wössner (Chef der Telekom Deutschland), Markus Haas (CEO Telefónica Deutschland), Ministerpräsident Volker Bouffier und (vorn) Christoph Clément (Mitglied Vodafone-Geschäftsleitung)
(von links stehend/2018): Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Dirk Wössner (Chef der Telekom Deutschland), Markus Haas (CEO Telefónica Deutschland), Ministerpräsident Volker Bouffier und (vorn) Christoph Clément (Mitglied Vodafone-Geschäftsleitung) (Bild: Staatskanzlei Hessen)

Der Ausbau der Mobilfunkstandorte kommt in Hessen weiter voran. Insgesamt seien im Land 5.469 Anlagen mit Stand September neu errichtet oder umfassend modernisiert worden, teilte Digitalministerin Kristina Sinemus (CDU) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. All diese Standorte sendeten mindestens mit LTE.

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"Das sind durchschnittlich rund fünf neu errichtete oder modernisierte LTE-Masten pro Tag", erklärte die Ministerin. "Damit haben wir gemeinsam mit den Netzbetreibern die Anzahl der modernisierten oder neuen Masten in den letzten zwei Jahren nahezu vervierfacht."

Im Herbst 2018 hat Hessen einen Mobilfunkpakt mit der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland geschlossen. Mit bis zu 1.100 neuen Mobilfunkstandorten sollten in Hessen Funklöcher geschlossen werden. Davon waren 300 vom Land gefördert und 800 von den Netzbetreibern finanziert. Durch die Angabe von 5.500 Mobilfunkstandorten, die neu gebaut oder modernisiert wurden, bleibt unklar, wie viele Antennenanlagen tatsächlich neu errichtet wurden.

Mobilfunk: Was bedeutet Abdeckung von 98 Prozent der Haushalte?

Mit einer 4G-LTE-Abdeckung von 98 Prozent der Haushalte gehöre Hessen im Mobilfunkbereich zu den bestversorgten Flächenländern, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) im Herbst 2018. Doch 98 Prozent der Haushalte dürften nicht viel mehr als eine 70-Prozent-Abdeckung der Fläche in Deutschland bedeuten. Die Netzbetreiber und die Regierenden geben stets nur die Bevölkerungsabdeckung an, die sich nicht auf die versorgte Fläche in der Bundesrepublik bezieht, sondern auf die Bevölkerung. Bereits bei der Vergabe der LTE-Funklizenzen wurde es den Bietern offengelassen, bis zu zwei Prozent der Haushalte auszusparen. Es war damals schon absehbar, dass eine solche Regelung den ländlichen Raum treffen würde.

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Eine der erfolgreich umgesetzten Maßnahmen des Mobilfunkpakts sei die Anpassung der Bauordnung, um den Mobilfunkausbau zu erleichtern, sagte Sinemus. Als Konsequenz habe sich eine vereinfachte Standortsuche sowie eine Verkürzung des Genehmigungsverfahrens für die Netzbetreiber ergeben. Ergänzend würden Kommunen und Bürger durch die beim Breitbandbüro Hessen eingerichtete Kompetenzstelle Mobilfunk unterstützt.

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