Mobilfunknetz-Test Connect: Telefónica erhält erstmals die Note sehr gut

Ein großer Sprung für den ewigen Letzten im Connect-Test. Telefónica legt stark zu und überrundet in Teilen sogar die Konkurrenz.

Artikel veröffentlicht am ,
Testgrafik vom Messexperten Umlaut
Testgrafik vom Messexperten Umlaut (Bild: Umlaut)

Telefónica macht im Mobilfunknetz-Test des Magazins Connect und Umlaut im Vergleich zum Vorjahr den größten Sprung. Mit fast 100 Punkten Verbesserung landet der Netzbetreiber mit 852 Punkten auf dem dritten Platz und erhält zum ersten Mal die Note "sehr gut".

Stellenmarkt
  1. Gruppenleiter (m/w/d) Produktrealisierung Leben
    VPV Versicherungen, Stuttgart
  2. Software-Testspezialistin / Software-Testspezialist (m/w/d) mit Schwerpunkt Testmanagement
    Landschaftsverband Rheinland LVR-InfoKom, Köln
Detailsuche

Die Deutsche Telekom konnte sich zum Vorjahr noch einmal steigern und holt sich mit 926 Punkten und der Note "sehr gut" den ersten Platz - zum zehnten Mal in Folge. Dabei übernimmt die Telekom in allen Disziplinen die Führung: in der Sprach-, der Daten- und auch in der Crowdsourcing-Disziplin. Der laufende 5G-Ausbau trägt sichtbar zum Gesamtergebnis bei.

Vodafone sichert sich mit 876 Punkten den zweiten Platz und erhält ebenfalls die Note "sehr gut". Der Netzbetreiber konnte sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls erneut in allen drei Testdisziplinen verbessern.

Das Abschneiden aller drei Netze beim Telefonieren und bei der Datenkommunikation in Zügen zeigt allerdings immer noch deutliches Potenzial: Trotz einer Steigerung bei den Messwerten zum Vorjahr besteht auf der Schiene nach wie vor Verbesserungsbedarf. Wer zum Reisen auf die Deutsche Bahn setzt, den erwarten dort beim mobilen Telefonieren noch ausgeprägtere Qualitätseinbußen als Autofahrer. Vodafone liegt in dieser Teildisziplin hauchdünn vor der Telekom. Bei Telefónica ist der Abstand noch ausgeprägter. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Ergebnisse für das Telefonieren in der Bahn bei allen drei Anbietern jedoch verbessert.

Swisscom gewinnt in der Schweiz

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    11.-14.07.2022, Virtuell
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Hakan Ekmen, CEO Telecommunication bei Umlaut, sagte: "Unsere ersten 5G-Messungen zeigen: Die Schweiz ist aktuell der Vorreiter in 5G. Unsere Analysen der letzten Wochen zeigen jedoch auch in Deutschland und Österreich einen zunehmend schnelleren 5G-Ausbau."

Alle in Österreich und der Schweiz getesteten Netze schneiden mit sehr guten oder sogar überragenden Ergebnissen ab. Zum dritten Mal in Folge erzielt Magenta den Gesamtsieg in Österreich mit 955 Punkten und als einziger dortiger Anbieter die Note "überragend". A1 Telekom folgt mit 940 Punkten und erhält die Note "sehr gut".

Mit 960 Punkten und wiederholt der Note "überragend" schaffte es Swisscom zum dritten Mal in Folge, sich an die Spitze zu setzen. In der Datenwertung liegt Swisscom mit Sunrise gleichauf, so auch bei 5G. Mit 955 Punkten und somit nur fünf Punkten Abstand zum Testsieger erhält Sunrise ebenfalls erneut die Note "überragend". Salt verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt erzielte der Drittplatzierte in der Schweiz 926 Punkte und die Note "sehr gut". Bei 5G steht Salt noch am Anfang, bietet dabei in seinen ersten 5G-Zellen aber bereits sehr gute Werte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


NeoChronos 02. Dez 2020

ich glaube nicht, dass die Menschen in Dänemark grundlegend anders sind als hier

tritratrulala 01. Dez 2020

Ja, okay. "Sehr gut" ist es sicher nicht, aber statt "ungenügend" nun immerhin...

Svenno 01. Dez 2020

Die Schweiz ist ein miniländlein was Du mit Deutschland wohl nur zum Spaß vergleichen kannst

SchluppoMäcQuar... 01. Dez 2020

alle drei erzählen was davon, warum sie die Besten sind, wedeln mit ihren Förmchen und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ukrainekrieg
Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert

Eine Switchblade-Drohne hat offenbar einen russischen Panzer getroffen. Dessen Besatzung soll sich auf dem Turm mit Alkohol vergnügt haben.

Ukrainekrieg: Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert
Artikel
  1. Deutsche Bahn: 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen
    Deutsche Bahn  
    9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen

    So einfach ist es dann noch nicht: Das 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Zügen, die mit einem Nahverkehrsticket genutzt werden können.

  2. Cerebras WSE-2: München verbaut riesigen KI-Chip
    Cerebras WSE-2
    München verbaut riesigen KI-Chip

    Als erster Standort in Europa hat das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) ein CS-2-System mit Cerebras' WSE-2 gekauft, welches effizient und schnell ist.

  3. WD Red: 7 US-Dollar für falsch beworbene NAS-Festplatte
    WD Red
    7 US-Dollar für falsch beworbene NAS-Festplatte

    Weil Western Digital einige NAS-Festplatten ohne Hinweis mit SMR-Technik verkauft hatte, muss der Hersteller dafür geradestehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Days of Play: (u. a. PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€, PS5-Headset Sony Pulse 3D günstig wie nie: 79,99€) • Viewsonic Gaming-Monitore günstiger • Mindstar (u. a. MSI RTX 3090 24GB 1.599€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ [Werbung]
    •  /