• IT-Karriere:
  • Services:

Mobilfunkmarkt: Fusion von T-Mobile und Sprint ist gescheitert

Die Spekulationen um eine milliardenschwere Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile mit dem US-Konkurrenten Sprint war zuletzt ein Dauerbrenner an der Börse. Nun gibt es Klarheit: Die Gespräche sind gescheitert, der Zusammenschluss kommt nicht zustande.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Zu früh gefreut: T-Mobile-US-Chef John Legere
Zu früh gefreut: T-Mobile-US-Chef John Legere (Bild: Gabe Ginsberg/Getty Images for Showtime)

Die Verhandlungen um eine Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint sind gescheitert. Die Unternehmen erklärten ihre Bemühungen am Samstagabend in einer gemeinsamen Mitteilung für beendet. Ein Zusammenschluss hätte zwar durchaus seinen Reiz gehabt, man habe sich aber nicht auf die Bedingungen dafür einigen können, heißt es in dem Statement.

Fusion hätte dritt- und viertgrößten US-Anbieter vereint

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  2. Evonik Industries AG, Hanau

Wochenlang hatten Spekulationen um eine Fusion der beiden US-Unternehmen die Finanzmärkte auf Trab gehalten. Ein Zusammenschluss hätte gewaltige Dimensionen gehabt: T-Mobile ist der drittgrößte US-Mobilfunkanbieter und war an der Börse zuletzt fast 50 Milliarden US-Dollar wert. Sprint ist die Nummer vier im Markt und bringt es auf einen Börsenwert von mehr als 26 Milliarden US-Dollar.

Laut übereinstimmenden Medienberichten waren die Verhandlungen zuletzt ins Stocken geraten. Ein Grund soll gewesen sein, dass sich die japanische Sprint-Mutter Softbank bei den Eigentümerverhältnissen der fusionierten Gesellschaft nicht mit der Rolle des Juniorpartners abfinden wollte. Die Unternehmen machten zum Scheitern der Verhandlungen zunächst keine näheren Angaben.

Erster Fusionsversuch war 2014 gescheitert

Sprint und T-Mobile hatten bereits 2014 einen Fusionsversuch unternommen, der an Einwänden der US-Kartellbehörden gescheitert war. Damals hätte Sprint die Kontrollmehrheit und damit das Sagen bei der fusionierten Gesellschaft haben sollen. Seitdem haben sich die Kräfteverhältnisse jedoch stark verschoben: T-Mobile wuchs deutlich stärker und hat Sprint nach Marktanteil und Börsenwert überholt.

Im Bonner Telekom-Konzern hat sich die US-Tochter in den letzten Jahren von einem teuren Sorgenkind, in dessen Expansion viel Geld gesteckt wurde, zu einem wichtigen Umsatztreiber entwickelt. Trotzdem sind die US-Marktführer Verizon und AT&T um ein Vielfaches größer, deshalb wäre ein Zusammengehen mit dem ins Hintertreffen geratenen Wettbewerber Sprint für T-Mobile durchaus attraktiv gewesen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 206,10€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  2. 569€ (Bestpreis!)
  3. 499,90€

Niaxa 05. Nov 2017

Ich muss zugeben... xD ich hatte auch erst gedacht, spinn ich jetzt... was will der auf...

Seitan-Sushi-Fan 05. Nov 2017

Er hat nichts gegen eine Fusion mit Sprint, Hauptsache das gemeinsame Unternehmen heißt T...


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion - Fazit

Mit Legion liefert Ubisoft das bisher mit Abstand beste Watch Dogs ab.

Watch Dogs Legion - Fazit Video aufrufen
CoD, Crysis, Dirt 5, Watch Dogs, WoW: Radeon-Raytracing kann auch schnell sein
CoD, Crysis, Dirt 5, Watch Dogs, WoW
Radeon-Raytracing kann auch schnell sein

Wer mit Raytracing zockt, hat je nach Titel mit einer Radeon RX 6800 statt einer Geforce RTX 3070 teilweise die besseren (Grafik-)Karten.
Ein Test von Marc Sauter


    Star Wars: Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot
    Star Wars
    Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot

    Er war einer der großen Stars der originalen Star-Wars-Trilogie und doch kaum jemandem bekannt. David Prowse ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
    Ein Nachruf von Peter Osteried

    1. Spaceballs Möge der Saft mit euch sein
    2. The Mandalorian Erste Folge der zweiten Staffel ist online
    3. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf

    IT-Teams: Jeder möchte wichtig sein
    IT-Teams
    Jeder möchte wichtig sein

    Teams bestehen in der IT häufig aus internen und externen, angestellten und freien Mitarbeitern. Damit alle zusammenarbeiten, müssen Führungskräfte umdenken.
    Von Miriam Binner

    1. Digital-Gipfel Wirtschaft soll 10.000 zusätzliche IT-Lehrstellen schaffen
    2. Weiterbildung Was IT-Führungskräfte können sollten
    3. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern

      •  /