Mobilfunkbetreiber Jio: Telekom hat Käufer für T-Mobile Netherlands

T-Mobile in den Niederlanden dürfte ein indisches Unternehmen werden, an dem Facebook und Google beteiligt sind. Die Deutsche Telekom muss Schulden abbauen.

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Jio ist in Indien der führender Mobilfunkbetreiber.
Jio ist in Indien der führender Mobilfunkbetreiber. (Bild: Punit Paranjpe/AFP via Getty Image)

Die Deutsche Telekom hat für ihr Netzwerk in den Niederlanden offenbar einen Käufer gefunden. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, will der indische Konzern Reliance Industries des Milliardärs Mukesh Ambani T-Mobile Netherlands übernehmen.

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Der indische Mischkonzern arbeite mit Beratern zusammen, um ein Angebot für T-Mobile Netherlands zu machen. Die Telekom strebe bei einem Verkauf rund 5 Milliarden Euro an, hieß es.

Deutsche-Telekom-Chef Tim Höttges bestätigte im Mai 2021 offiziell, den Verkauf von T-Mobile Netherlands und der Funkturmsparte zu betreiben. "Wir werden die Holländer und Funktürme ins Schaufenster stellen", erklärte Höttges. Man überlege, ob die Minderheit oder Mehrheit verkauft werde. "Wir müssen das nicht halten. Wir werden strategisch evaluieren, wie wir mit Tower und Holland umgehen", machte Höttges deutlich. "Was nicht funktioniert, wird verkauft. 'Clean the garage'" sei das Motto, wie in Rumänien oder Albanien bereits gezeigt worden sei. Derzeit hat der Konzern Schulden in Höhe von knapp 130 Milliarden Euro.

Mobilfunkbetreiber Jio ist in den USA angesehen

Der niederländische Betreiber ist seit Dezember 2017 zu 75 Prozent im Besitz der Telekom, der Rest der Anteile wird nach einer Fusion von der Tele2 Group gehalten.

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Der 64-jährige Ambani hat sein auf Öl ausgerichtetes Konglomerat auf Telekommunikation, Technologie und Einzelhandel ausgeweitet. Mit seinem Mobilfunkbetreiber Jio ist Ambani sehr erfolgreich. Zu Jio Platforms gehören ein landesweites LTE-Netzwerk oder der Streamingdienst Jiocinema, lineares Fernsehen mit JioTV, Musikstreaming mit Jiosaavn oder Lebensmittellieferungen mit Jiomart. Der Konzernbereich erhielt im Jahr 2020 mehr als 20 Milliarden US-Dollar durch Anteilsverkäufe in Höhe von 33 Prozent an Investoren wie Facebook und Google.

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