Abo
  • Services:

Mobilfunkbetreiber ausgetrickst: Apple will mobiles Bezahlen per iPhone ermöglichen

Apple plant nach Insiderinformationen einen Bezahldienst, der mit dem iPhone 6 starten soll und traditionelle Kreditkarten ersetzen könnte. So könnte man mit dem Smartphone im Laden bezahlen. Doch dafür wäre NFC fast unumgänglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-Chef Tim Cook will Bezahlen mit dem iPhone im Laden ermöglichen.
Apple-Chef Tim Cook will Bezahlen mit dem iPhone im Laden ermöglichen. (Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Bezahlen per Kreditkarte oder Bargeld ist überall üblich, während die Bezahlungsmöglichkeit mit dem Smartphone aufgrund fehlender Standards und Akzeptanz recht ungewöhnlich und selten ist. Apple scheint nun zu versuchen, Bewegung in die Sache zu bringen und hat nach einem Bericht der Website The Information Gespräche mit Kreditkartenfirmen aufgenommen.

Stellenmarkt
  1. Bierbaum-Proenen GmbH & Co. KG, Köln
  2. B&O Service und Messtechnik AG, München

Zwischenstationen wie Bezahlungsdienstleister und Telekommunikationsfirmen würden dabei direkt übergangen. Das könnte für die Händler interessant sein, wenn dadurch Transaktionsgebühren sinken, die sie bislang tragen mussten. Doch dazu muss das iPhone erst einmal für den kontaktlosen und sicheren Austausch der Bezahldaten an der Kasse gerüstet sein.

Die einfachste Lösung wäre, wenn Apple seinen Widerstand gegen NFC aufgäbe und diese Technik im neuen iPhone 6 integrierte, da sie auch bei vielen Kassen schon im Einsatz sei oder nachrüstbar wäre. Alternativen über WLAN oder Bluetooth hingegen - Kommunikationsschnittstellen, die das iPhone schon besitzt - sind hingegen nicht branchenüblich.

Nach dem Bericht von The Information, der sich auf mehrere Insider stützt, die mit den Plänen vertraut sind, hat Apple unter anderem mit Visa über eine Partnerschaft gesprochen. Außen vor bleiben sollen hingegen die Mobilfunkbetreiber, die bislang erhofft hatten, ein Stück vom Profit abzubekommen: Die Mobilfunkrechnung sollte zum Inkasso dienen. Bei Apple wäre das aufgrund von iTunes nicht erforderlich.

Die Bezahlungsinformationen der Kreditkarte müssten vom Anwender natürlich auch nicht jedes Mal eingegeben werden, wenn er an der Kasse steht. Sie würden dem Bericht nach vielmehr in einem sicheren Bereich des Smartphones gespeichert - vermutlich ist damit die Sicherheitsenklave im A7-Prozessor gemeint, die zum Speichern der Fingerabdruckdaten vom Sensor des iPhone 5S genutzt wird. Mit iOS 8 ermöglicht Apple auch Dritten Zugriff auf die Authentifizierungsfunktion mit Hilfe der Touch ID.



Anzeige
Hardware-Angebote

luzipha 25. Jul 2014

Snackautomatenaufsteller ausgetrickst: Mitarbeiter will zukünftig sein Stullen selber...

david_rieger 25. Jul 2014

Ich auch. Funktioniert auch meistens. Meistens. Aber eben nicht so, dass ich es als...

Peter Brülls 25. Jul 2014

Wobei das prinzipiell mit Bluetooth halt auch ginge. Beacon auf geringe Sendestärke...

Dopeusk18 24. Jul 2014

NFC hat sich bis jetzt nicht wirklich durchgesetzt, wieso soll man etwas unnötiges...

diger 24. Jul 2014

Dieser fast schon krankhafte Versuch, unbedingt mit dem Handy bezahlen zu können, ist...


Folgen Sie uns
       


Dragon Quest 11 - Test

Der 11. der Teil der Dragon-Quest-Reihe bleibt bei den Wurzeln der über 30 Jahre alten Serie und macht damit fast alles richtig.

Dragon Quest 11 - Test Video aufrufen
Programmiersprachen, Pakete, IDEs: So steigen Entwickler in Machine Learning ein
Programmiersprachen, Pakete, IDEs
So steigen Entwickler in Machine Learning ein

Programme zum Maschinenlernen stellen andere Herausforderungen an Entwickler als die klassische Anwendungsentwicklung, denn hier lernt der Computer selbst. Wir geben eine Übersicht über die wichtigsten Entwicklerwerkzeuge - inklusive Programmierbeispielen.
Von Miroslav Stimac

  1. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

Job-Porträt Cyber-Detektiv: Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen
Job-Porträt Cyber-Detektiv
"Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Online-Detektive müssen permanent löschen, wo unvorsichtige Internetnutzer einen digitalen Flächenbrand gelegt haben. Mathias Kindt-Hopffer hat Golem.de von seinem Berufsalltag erzählt.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /