Abo
  • Services:

Mobilfunkbetreiber: Apple soll konkurrierende Smartphone-Hersteller behindern

Nach Beschwerden von Mobilfunkmanagern prüft die EU-Kommission, ob Apple in seinen Lieferverträgen festlegt, dass kein Produkt bessere Vertragsbedingungen bekommen darf als das iPhone.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5 (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Die EU-Kommission untersucht Vorwürfe, dass Apple beim Verkauf seiner iPhones die Wettbewerber behindert. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf Fragebögen, die in der vergangenen Woche an Mobilfunkunternehmen verschickt wurden. Dem US-Konzern wird vorgeworfen, in seinen Verträgen festzulegen, dass kein Konkurrent bessere Vertriebsbedingungen als Apple erhalten kann.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Berlin
  2. BWI GmbH, deutschlandweit, Bonn, Nürnberg, München

Anlass sind Beschwerden von Mobilfunkbetreibern bei der Wettbewerbsbehörde. Die Untersuchung soll aber bisher noch vorläufig sein. Apple erklärt, dass ihre Verträge konform mit dem EU-Recht seien.

Weiter wird erfragt, ob Apple die Mobilfunkunternehmen zwingt, Mindestmengen des iPhones abzunehmen. Auch wird vermutet, dass Apple den europäischen Unternehmen bei den Werbeausgaben enge Vorgaben macht. Die Behörde will wissen, ob Apple "die gleichen oder bessere Bedingungen" als andere Geräteanbieter in "mündlichen oder schriftlichen Bedingungen" fordere. Die Mobilfunkbetreiber sollen die Frage bis zum 17. Juni 2013 beantworten.

Manager hätten sich über Apples rigide Vorschriften beschwert, besonders wenn neue Smartphones des Herstellers auf den Markt kommen, berichtet die Financial Times.

Als die Wettbewerbsbehörde erstmals erklärte, dass sie Apples Praktiken "beobachte", erklärte sie zugleich, dass es gute Gründe gebe, von einem starken Wettbewerb auf dem Markt auszugehen.

Google hat mit Android im ersten Quartal 2013 seine marktbeherrschende Stellung im Smartphone-Markt weiter gefestigt. 74,4 Prozent aller verkauften Smartphones liefen mit Android, insgesamt wurden 156,19 Millionen Stück davon verkauft, wie die Marktforscher von Gartner meldeten. Damit hat sich der Android-Marktanteil deutlich gesteigert, noch vor einem Jahr kam Googles Smartphone-Plattform auf einen Anteil von 56,9 Prozent. Apples Marktanteil ging von 22,5 Prozent auf 18,2 Prozent zurück, obwohl sich die Absatzzahlen der iPhones erhöhten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Anonymer Nutzer 28. Mai 2013

Ich auch, deswegen kaufe ich bei Amazon und Co. Gleichzeitig bilde ich mir aber nicht...

Anonymer Nutzer 28. Mai 2013

Heute kann man vom Brezensalzer ja auch nicht mehr erwarten, dass er ein Telefon bei...


Folgen Sie uns
       


Amazons Fire HD 10 Kids Edition - Hands on

Das Fire HD 10 Kids Edition ist das neue Kinder-Tablet von Amazon. Das Tablet entspricht dem normalen Fire HD 10 und wird mit speziellen Dreingaben ergänzt. So gibt es eine Gummiummantelung, um Stürze abzufangen. Außerdem gehört der Dienst Freetime Unlimited für ein Jahr ohne Aufpreis dazu. Das Fire HD 10 Kids Edition kostet 200 Euro. Falls das Tablet innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf kaputtgeht, wird es ausgetauscht.

Amazons Fire HD 10 Kids Edition - Hands on Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /