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Mobilfunkausrüstung: Huawei hat für zwei Jahre Prozessoren aus den USA gelagert

Huawei gibt viel Geld aus, um weiterhin Prozessoren von Intel, AMD und FPGAs von Xilinx verfügbar zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel Xeon Prozessor
Intel Xeon Prozessor (Bild: Intel)

Huawei Technologies hat Prozessoren und FPGAs aus den USA für eineinhalb bis zwei Jahre auf Vorrat eingekauft, um bei Mobilfunkausrüstung und Cloud Servern lieferfähig zu bleiben. Das berichtet Nikkei Asian Review unter Berufung auf informierte Kreise. Huawei aus China kauft High-End-Server-CPUs von Intel und Advanced Micro Devices (AMD) sowie FPGAs von Xilinx, dem weltweit größten Hersteller von programmierbaren Schaltungen.

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"Die FPGAs von Xilinx sind derzeit zu schwer zu ersetzen. Nicht einmal Huaweis eigener Chipdesigner Hisilicon kann Chips entwickeln, die vollständig mit den Angeboten von Xilinx konkurrieren können", sagte eine Quelle auf Führungsebene bei einem Huawei-Lieferanten zu Nikkei. Serverprozessoren sind für das wachsende Cloud-Geschäft von Huawei unverzichtbar. Auch Zhaoxin aus China hat selbst Prozessoren entworfen, die auf x86-Technik setzen.

Huawei begann Ende 2018 mit dem Kauf von Chips, kurz nachdem der Finanzvorstand von Huawei, Meng Wanzhou, an der kanadischen Grenze festgenommen worden war. Huawei gab in der vergangenen Woche bekannt, im Jahr 2019 für die Bevorratung von Chips, Komponenten und Materialien 167,4 Milliarden Yuan (23,45 Milliarden US-Dollar) ausgegeben zu haben, ein Plus von 73 Prozent zum Vorjahr.

Huawei: Seit über einem Jahr auf der US-Entity-Liste

Huawei konnte wegen der Angriffe aus den USA seit Mai 2019 ohne besondere Genehmigung keine Chips mehr direkt von dortigen Unternehmen kaufen. Es ist jedoch möglich, den Bestand über lokale Chip-Distributoren und -Händler auszubauen.

Huawei hat seit dem vergangenen Jahr auch seinen Bestand an DRAM- und NAND-Flash-Speichern von Samsung, SK Hynix, Micron und Kioxia ausgebaut. Die Korea Economic Daily berichtete am Montag, dass Huawei Samsung und SK Hynix aus Südkorea um Zusicherung gebeten habe, eine stabile Versorgung mit Speicherchips sicherzustellen.

Der Chipdesigner von Huawei, Hisilicon, stellte im Januar 2019 seinen eigenen Server-Prozessor-Chip der Kunpeng-Serie als Alternative zu Intel und AMD vor. Außerdem wurden Chips entwickelt, um Xilinx zu ersetzen. Aufgrund der jüngsten US-Beschränkungen gegen den taiwanischen Auftragshersteller TSMC kann Huawei diese Chips jedoch nicht mehr herstellen lassen.

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berritorre 03. Jun 2020

Nur weil wir seid Jahren von irgendwas abhängig sind, heisst das ja nicht, dass man es...


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