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Mobilfunkausrüster: Ericsson muss Konzernteile verkaufen

Ericsson braucht Geld und will Konzernteile verkaufen. Ein möglicher Erlös von 530 Millionen US-Dollar wird die Probleme jedoch nicht lösen.

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Ericsson-Büros im schwedischen Kista
Ericsson-Büros im schwedischen Kista (Bild: Ericsson)

Ericsson hat Banken beauftragt, um einzelne Konzernteile zu verkaufen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Ericsson arbeitet mit Morgan Stanley zusammen, um einen Verkauf seines Bereichs Media Solutions zu prüfen. Zusätzlich soll Goldman Sachs Group einen Käufer für die Broadcast- und Media-Services-Einheit finden.

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Die Ericsson-Bereiche hätten Interesse bei Private-Equity-Firmen und Technologie- und Medienunternehmen geweckt. Die Verkaufspläne seien jedoch noch in einem frühen Stadium und Ericsson könnte sich auch entscheiden, die Sparten zu behalten, sagten die Quellen. Sprecher von Ericsson, Morgan Stanley und Goldman Sachs lehnten es ab, den Bloomberg-Bericht zu kommentieren. Ein Verkauf beider Sparten könnte laut Bloomberg rund 530 Millionen US-Dollar einbringen. Ericsson-Vorstandsvorsitzender Borje Ekholm sagte im März 2017, dass er einen Verkauf der Media-Sparten in Erwägung ziehe.

Entlassungen und fallende Gewinne

Ericsson Broadcast and Media Services (EBMS) ist aus der Übernahme der britischen Red Bee Media hervorgegangen, die ihren Hauptsitz in Ealing, West London, hat. Kunden sind Fernsehsender wie BBC, ITV, BSkyB, TV4, TV5Monde, Canal+ oder Channel 4.

Ericsson wird die Produktion in Schweden einstellen und 3.000 Beschäftigte entlassen, wurde im September 2016 berichtet. Der schwedische Mobilfunkausrüster schließt damit die letzten beiden Fabriken in Borås und Kumla.

Kostensenkungen und Entlassungen wurden zuvor bereits angekündigt. Gespart werden sollte bei Forschung und Entwicklung, ein wichtiger Schwerpunkt wird auf die Kooperation mit Cisco gelegt. Hier gab es immer wieder Gerüchte aus der Branche, dass der US-Konzern Ericsson kaufen könnte.



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