Abo
  • Services:
Anzeige
Ericsson-Chef Hans Vestberg
Ericsson-Chef Hans Vestberg (Bild: Albert Gea/Reuters)

Mobilfunkausrüster: Ericsson-Chef unzufrieden

Ericsson-Chef Hans Vestberg
Ericsson-Chef Hans Vestberg (Bild: Albert Gea/Reuters)

Bei Ericsson sinkt der Umsatz. Der Mobilfunkausrüster besetzt darum viele Posten in seinem Führungsteam neu und trennt sich von einigen Topmanagern.

Ericsson hat im ersten Quartal einen Umsatzrückgang verzeichnet. Der Umsatz fiel um 2,4 Prozent auf 52,2 Milliarden schwedische Kronen (6,4 Milliarden US-Dollar). Das gab der Mobilfunkausrüster am 21. April 2016 bekannt. Der Gewinn stieg auf 1,97 Milliarden Kronen (242 Millionen US-Dollar), nach 1,32 Milliarden Kronen (162 Millionen US-Dollar) im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten bei Gewinn und Umsatz mehr erwartet.

Anzeige

"Wir sind mit unserem Wachstum und der Profitabilität in den vergangenen Jahren nicht zufrieden", bekannte Vorstandschef Hans Vestberg. Er kündigte deshalb "strukturelle Veränderungen" an: Ins Führungsteam des Managements wurden acht neue Mitglieder berufen. Verlassen werden den Konzern zum 1. Juli 2016 im Zuge der Restrukturierung Executive Vice President Magnus Mandersson, Senior Vice President Jan Wäreby, Chief Information Officer Anders Thulin und Head of Ericsson Asia-Pacific Mats H. Olsson.

Partnerschaft mit Cisco

Ericsson und Cisco kündigten im November 2015 an, enger zusammenzuarbeiten. Sie wollen Technologie gemeinsam vermarkten, bei Entwicklungen kooperieren und Patente austauschen. Ericsson werde Lizenzgebühren von Cisco bekommen. Bei der Kooperation gehe es um Routing, Rechenzentren, Netzwerk, Cloud, mobile Technologie, 5G, IP und Internet of Things (IoT). Weitere gemeinsame Geschäftsmöglichkeiten sollen geprüft werden.

Ericsson wandelte sich vom Hardwarehersteller zum Anbieter von Software. Im Jahr 2004 erwirtschaftete der schwedische Konzern 73 Prozent des Umsatzes mit Hardware, 27 Prozent mit Software und Services. Im Jahr 2014 hatten sich die Anteile fast komplett umgekehrt. Als Wachstumsfelder sieht Ericsson Cloud Software und Programme für Fernsehsender.

Hauptkonkurrenten von Ericsson sind der chinesische Netzwerkausrüster Huawei und Nokia Networks. Huaweis Gewinn ist im Jahr 2015 stark angestiegen. Der Gewinn stieg um 32 Prozent auf 36,9 Milliarden Yuan (5,7 Milliarden US-Dollar), nach 27,9 Milliarden Yuan im Vorjahr. Der Umsatz wuchs um 37 Prozent auf 395 Milliarden Yuan (61,09 Milliarden US-Dollar).

Nokia Networks kaufte für über 15 Milliarden Euro den französisch-US-amerikanischen Ausrüster Alcatel-Lucent, um seine Position zu verbessern.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Aarsleff Rohrsanierung GmbH, Röthenbach a.d. Pegnitz (Metropolregion Nürnberg)
  2. SSI Schäfer Automation GmbH, Giebelstadt bei Würzburg
  3. Fachhochschule Südwestfalen, Iserlohn
  4. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, München, Augsburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 79,98€ + 5€ Rabatt (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Cities: Skylines für 6,66€)

Folgen Sie uns
       


  1. Mirai-Nachfolger

    Experten warnen vor "Cyber-Hurrican" durch neues Botnetz

  2. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  3. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  4. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  5. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  6. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  7. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  8. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  9. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  10. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

Passwortmanager im Vergleich: Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
Passwortmanager im Vergleich
Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
  1. 30.000 US-Dollar Schaden Admin wegen Sabotage nach Kündigung verurteilt
  2. Cyno Sure Prime Passwortcracker nehmen Troy Hunts Hashes auseinander
  3. Passwortmanager Lastpass ab sofort doppelt so teuer

  1. Re: Wo liegt mein Fehler?

    Kite_ | 23:09

  2. Re: Mikrotik betroffen?

    chuck0r | 23:01

  3. Re: Ich wäre ja mal froh wenn Golem sein...

    divStar | 22:43

  4. Re: Guter Trend auf Golem

    divStar | 22:40

  5. Re: Und ...

    user0345 | 22:22


  1. 14:50

  2. 13:27

  3. 11:25

  4. 17:14

  5. 16:25

  6. 15:34

  7. 13:05

  8. 11:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel