• IT-Karriere:
  • Services:

Mobilfunkantennen: Ericsson will Kathrein-Standort in Deutschland erhalten

Ericsson will bei dem bayerischen Hersteller von Mobilfunkantennen Kathrein keinen weiteren Stellenabbau vornehmen. Auch die Kompetenzen wurden gekauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Kathrein entwickelt Mobilfunkantennen.
Kathrein entwickelt Mobilfunkantennen. (Bild: Kathrein)

Der schwedische Netzausrüster Ericsson will nach der Übernahme des Antennenherstellers Kathrein den Standort stärken. Das Unternehmen aus Rosenheim habe mehrere Restrukturierungen hinter sich, sagte Konzernchef Börje Ekholm dem Handelsblatt. "Ich sehe heute keinen zusätzlichen Bedarf. Im Gegenteil, wir werden eher noch in Deutschland investieren. Wir wollen den starken Standort bewahren - wir haben ja nicht nur ein Produktportfolio gekauft, sondern auch die Kompetenzen."

Stellenmarkt
  1. Schleich GmbH, München
  2. Hochschule der Medien (HdM), Stuttgart

Ericsson will das Kerngeschäft von Kathrein mit passiven Mobilfunkantennen für eine ungenannte Summe kaufen. Die Sparte beschäftigt 4.000 Menschen und erwirtschaftet einen Großteil des Umsatzes. Die Zustimmung der Behörden steht noch aus - bis zum Abschluss der Akquisition könne er allerdings nicht für Kathrein sprechen, betonte Ekholm. Zuletzt hatte der Antennenhersteller mit Werksschließungen und Stellenabbau Schlagzeilen gemacht.

Antennen spielen mit der Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G eine zunehmend wichtige Rolle. "Die Mobilfunknetzbetreiber geben viel Geld für den Aufbau und die Wartung der Basisstationen aus", sagte Ekholm. "Wenn wir sowohl die Radioeinheit als auch die enthaltenen Antennen kontrollieren, können wir die Kosten für Mobilfunkstandorte optimieren." Kathrein sei schon lange ein wichtiger Zulieferer. Von den Mobilfunkausrüstern erhält Kathrein die aktiven Komponenten für die Antennen.

Kunden sind Netzbetreiber und Ausrüster

Hauptpartner von Kathrein seien laut Roland Gabriel, Group Vice President und Head of Technology Management bei Kathrein, seit sechs Jahren Ericsson und Nokia; Huawei sei Kunde und Konkurrent zugleich. Der Hersteller Kathrein habe über 10.000 Antennen im Feld. "Die Hälfte kaufen die Netzwerkausrüster, der Rest geht direkt zu den Netzbetreibern", sagte Gabriel Golem.de vor rund einem Jahr.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. bei o2 für 42,99€ pro Monat (24 Monate Laufzeit)
  2. (u. a. LG 43UP76906LE 43 Zoll LCD für 482,50€ (inkl. Cashback), Gigaset C 430 A Duo 2x...
  3. 55,99€ (Bestpreis)
  4. 413,10€ (mit Rabattcode "PRAKTISCH" - Bestpreis)

beercules 07. Mär 2019

Pumpt Geld in den Laden! Baut Know-How auf und bezahlt sie entsprechend! Wir können uns...

h3nNi 07. Mär 2019

Irgendwie erinnert mich das Gebäude an das NES.


Folgen Sie uns
       


Satelliteninternet Starlink ausprobiert

Trotz der schwankenden Datenrate konnten wir das Netz aus dem All problemlos für Arbeit und Freizeit nutzen.

Satelliteninternet Starlink ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /