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Mobilfunk: Wirtschaftssenatorin will 5G-Testbed in Berlin durchsetzen

Der Zukunftsmobilfunk 5G soll in Berlin in den öffentlichen Raum. Das hat die Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer gefordert. Die Rede ist von mehreren größeren Testfeldern, aber es gibt noch keinen Partner.

Artikel veröffentlicht am ,
Berlins Bürgermeister Michael Müller
Berlins Bürgermeister Michael Müller (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Berlin will unbedingt ein Testnetz für den Mobilfunkstandard der Zukunft durchsetzen. Das hat die Berliner Senatorin für Wirtschaft und Technologie Cornelia Yzer (CDU) auf der Wirtschaftskonferenz Creating Urban Tech in Berlin erklärt: "Der künftige Mobilfunkstandard wird der Schlüssel sein. Wir wollen ein Testbed in Berlin". Der kompetente Partner der Wirtschaft sei das Fraunhofer-Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik. Nach den Worten von Yzer sei das öffentliche Testfeld wichtig, "damit Unternehmen ausprobieren können."

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Von den neuen technologischen Möglichkeiten würden Bürger aber nur profitieren können, wenn sie durch smarte digitale Infrastrukturen flankiert würden. "Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, unsere Industriestandorte wie den Clean Tech Park Marzahn mit Übertragungsgeschwindigkeiten größer als 200 MBit pro Sekunde auszustatten und den neuen Mobilfunkstandard 5G als Testfeld in den öffentlichen Raum Berlins zu bringen."

5G-Backbone für Smart City

Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD) betonte, ein 5G-Testfeld mit privaten Partnern sei wichtig, damit "wir handfest zeigen können, an welchen Stellen es in Berlin vorangeht". SAP-Technikvorstand Rolf Schumann sagte, ein 5G-Backbone sei notwendig, damit "wir die Infrastruktur haben, um Smart City zu machen".

Yzer hatte zuvor dem Tagesspiegel gesagt, sie spreche mit Telekommunikationsanbietern über eine Pilotierung und sei optimistisch, "zeitnah ein Testfeld zu bekommen". Ihr Ziel sind mehrere Testfelder in der Hauptstadt.

Im Dezember 2015 wurde angekündigt, dass das 5G-Netz zunächst in ausgewählten Testgebieten errichtet werden könne, wie im Cleantech-Businesspark Berlin-Marzahn, Campus Charlottenburg, im Umfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof, auf dem Autobahnabschnitt, der den künftigen Flughafen BER mit der Innenstadt verbindet, und auf dem Gelände des bisherigen Flughafens TXL. Nach erfolgreicher Testphase soll die neue Technologie dann in einem zweiten Schritt auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.

Das Land unterstützt das 5G-Projekt bei der Nutzung öffentlicher Gebäude, Laternen und Multifunktionsgehäuse für die Installation von Testbeds oder als Antennenstandorte sowie beim Roll-out von Technologien auf öffentlichen Flächen. Ein Dienstleister wird eine entsprechende Ausschreibung zu 5G starten.

Die Ziele für 5G sind eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s oder sogar Höchstwerte von 20 GBit/s und geringe Latenzzeiten von weniger als 1 Millisekunde.

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wonoscho 31. Mai 2016

So so, das ist also "Berlin-Bashing". Na, dann kommt hier von mir noch mehr Berlin...

Anonymer Nutzer 31. Mai 2016

Exakt. Und wieso? Weil man bei sowas versuchen sollte so wenig wie möglich Komponenten...

Neuro-Chef 30. Mai 2016

..sowas hier. Wenn die Technik soweit ist, werden die drei Mobilfunkunternehmen das schon...


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