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Kein 'One-Size-Fits-All' mehr

Über ein neues Feature berichtete Golem.de bereits: In 5G-Netzwerken werden Endgeräte ihre IMSI-Adresse (International Mobile Subscriber Identitiy) nur noch verschlüsselt an das Netzwerk übertragen. Damit können IMSI-Catcher dann keine durchgehende Identität eines Anschlussinhabers mehr ermitteln. Nur der Netzbetreiber kann die verschlüsselten IMSI-Nummern dann wieder einem Anschlussinhaber zuordnen. Ein detaillierter Artikel zu dem Thema findet sich hier.

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Mit 5G sollen die Betreiber aus dem Heimatland in der Lage sein, bestimmte Informationen über den Kunden selbst abzurufen - also etwa zu prüfen, ob er sich wirklich in dem angegeben Land befindet und welches Netz genutzt wird.

5G bringt also zahlreiche Vorteile im Bereich Security. An einigen Stellen bleibt auch das Design eines neuen Protokolls aber eine Abwägung: "Mehr Security geht natürlich immer, 100 Prozent können wir gar nicht erreichen. Da macht es sich aber auch der Gesetzgeber leicht, wenn er sagt: 'angemessenes Schutzniveau' - was bedeutet das denn?", sagt Schröder.

Nicht alle müssen alles umsetzen

Außerdem seien einige Bereiche in der Umsetzung optional. Das gelte zum Beispiel für die IMSI-Privacy. Auch weiterhin kann es also zwischen den Providern zu Unterschieden im Bereich Security kommen, die für Privatnutzer allerdings kaum zu erkennen sind.

Der Mobilfunkausrüster Huawei betont in einem 5G-Whitepaper, dass das kommende Netzwerk "Service-Orientiert" werde. Dabei würden unterschiedliche Anwendungen ein unterschiedliches Sicherheitsniveau benötigen - mobile medizinische Anwendungen bräuchten zum Beispiel gleichzeitig ein starkes Netz und sehr robuste Security, viele IoT-Anwendungen hingegen würden "leichtgewichtige" Security-Lösungen brauchen, weil dort weniger Rechenkapazität zur Verfügung steht.

Der Baukastenansatz für 5G wird flexiblere Sicherheitslösungen ermöglichen, der bisherige "One-Size-Fits-All"-Ansatz wird also in den Netzen der Zukunft keine zentrale Rolle mehr spielen. Bis reine 5G-Netzwerke existieren und kein Fallback auf GSM oder LTE mehr vorhanden ist, werden aber wohl noch viele Jahre ins Land gehen.

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 SIM-Karte nicht mehr zwingend notwendig
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Jesper 03. Mai 2018

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