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Mobilfunk: Vodafones Netz in Berlin flächendeckend mit 42 MBit/s

Das gesamte Vodafone-Mobilfunknetz in Berlin ist im Rahmen der Netzmodernisierung erneuert worden. Ab sofort sollen im gesamten Stadtgebiet im Datennetz Geschwindigkeiten von bis zu 42 MBit/s zur Verfügung stehen.
/ Ingo Pakalski
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Vodafone-Basisstation an der Warschauer Straße in Berlin (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
Vodafone-Basisstation an der Warschauer Straße in Berlin Bild: Ingo Pakalski/Golem.de

Vodafone hat die Netzmodernisierung in Berlin erfolgreich beendet. Alle 905 Basisstationen wurden in einem Zeitraum von rund sechs Monaten erneuert. An allen Basisstationen steht HSPA+ mit bis zu 42,2 MBit/s zur Verfügung. Laut Vodafone sind 99,7 Prozent der Haushalte damit versorgt.

An allen Berliner Vodafone-Standorten wurden die bisherigen Mobilfunkstationen abgebaut und durch neue Modelle ersetzt. Die alten Stationen bestanden teilweise aus bis zu drei Komponenten verschiedener Hersteller. Die neuen Stationen in Berlin stammen alle von Huawei und beherrschen mit GSM, UMTS und LTE alle drei Mobilfunkstandards.

Kleine Ausfälle bei der Netzmodernisierung

Im Rahmen der Netzmodernisierung kam es im vergangenen halben Jahr zu kleineren Störungen, wie Vodafone im Gespräch mit Golem.de erklärte. So war für eine Woche die Mobilfunkversorgung auf der Berliner Stadtautobahn gestört, so dass es immer wieder zu Verbindungsabbrüchen kam. Insgesamt zeigte sich Vodafone aber sehr zufrieden mit dem Ablauf der Umstellung, große Beschwerden seien ausgeblieben. Die Netzmodernisierung war zwei Tage früher abgeschlossen als ursprünglich geplant.

Idealerweise dauert der komplette Austausch der Basisstation laut Vodafone rund zwei Stunden, mitunter aber auch bis zu einem Tag. Dabei hat Vodafone nach eigener Aussage immer wieder versucht, die Ausfallzeiten möglichst gering zu halten. Normalerweise wird eine Basisstation in der Nacht ausgetauscht, das war in diesem Fall aber nicht möglich, weil die Netzmodernisierung sonst nicht so schnell hätte beendet werden können, erklärte der Mobilfunknetzbetreiber.

Neues Vodafone-Netz mit geringerem Strombedarf

Neben einer höheren Geschwindigkeit im mobilen Internet soll die Netzmodernisierung auch eine deutlich verbesserte Sprachqualität und weniger Gesprächsabbrüche bringen. Von den neuen Basisstationen verspricht sich Vodafone eine Reduktion des Strombedarfs von 30 Prozent, was rund 9.000 kWh pro Jahr entspricht. Damit würde jeder Standort in Berlin so viel Energie sparen, wie mehr als zwei Familien in zwölf Monaten verbrauchen.

Bis 2016 will Vodafone sein Mobilfunknetz in ganz Deutschland überarbeitet haben, so dass im gesamten Netz kein Bauteil mehr verwendet wird, das älter als fünf Jahre ist. Das Netz besteht derzeit aus über 23.000 Basisstationen, 32 Millionen Kunden nutzen es.


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