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Mobilfunk: Vodafone will Funklöcher mit Beamforming schließen

Vodafone will in Deutschland Funklöcher mit der Technik Beamforming beseitigen. In 50 Gemeinden soll Beamforming zum Einsatz kommen.
/ Achim Sawall
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Beamformig im Einsatz (Bild: Vodafone Deutschland)
Beamformig im Einsatz Bild: Vodafone Deutschland

Mit der Mobilfunktechnik Beamforming will Vodafone Deutschland Funklöcher auf dem Land und Kapazitätsprobleme in Fußballstadien lösen. Das berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ).(öffnet im neuen Fenster) Der britische Konzern plane mit Beamforming in 50 Gemeinden zu starten, darunter Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis und Greven im Kreis Steinfurt.

"Mit schlauen Antennen verbessern unsere Technikexperten jetzt gezielt die Netzversorgung auf dem Land – in den Haushalten und auf der Straße", sagte Hannes Ametsreiter, Deutschlandchef von Vodafone, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Nach seinen Angaben werde die Antennentechnik für gerichtete Übertragung die verfügbaren Kapazitäten der Mobilfunkmasten verfünffachen. Ametsreiter erklärte: "Außerhalb der Großstädte stehen Bürger in Nordrhein-Westfalen und in ganz Deutschland noch zu häufig auf dem digitalen Standstreifen."

In Zukunft werde Vodafone Beamforming auch in Sportstadien und bei Großveranstaltungen einsetzen. Beamforming ist eine Technik, um Funksignale in Richtung der Clients zu bündeln, mit denen sie kommunizieren, um die Kapazität und den Durchsatz zu verbessern. Beamforming ist mit 4G und 5G möglich.

Beamforming ist eine aktive und intelligente Antennentechnik, die gleichzeitig zahlreiche Kunden gezielt mit hohen Datenübertragungsraten versorgen soll. Dabei werden 128 winzige Antennen auf kleinstem Raum und spezielle Weise angeordnet. Sie sollen immer die beste Luftschnittstelle erkennen, um Kunden auf direktem Weg zu erreichen.

Die Beam-Technologie wurde von Vodafone gemeinsam mit dem schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson im Mai 2018 an ersten Orten aktiviert. Sie soll auch die verfügbare Datenrate für Nutzer im Upload und im Download sowie die Gesamtkapazitäten erhöhen. Die Datenübertragung soll damit sehr energiesparend erfolgen. Dabei kann Beamforming nur die vorhandene Gesamtkapazität der Basisstation gezielt verteilen, ist durch ihre Anbindung mit Richtfunk oder Glasfaser jedoch begrenzt.


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