Mobilfunk: Vodafone verdoppelt Datenrate seiner 5G-Stationen

Vodafone erhält Zugriff auf seine ersteigerten Frequenzen und kann im 5G-Netz von 500 MBit/s auf 1 GBit/s erhöhen. Mittelfristig wolle man das Koaxialnetz auf bis zu 10 GBit/s aufrüsten.

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Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone steigert die Datenübertragungsrate seiner 5G-Stationen. Das sagte Hannes Ametsreiter, Chef des Unternehmens, der Rheinischen Post (Paywall). "Wir konnten 5G mit Frequenzen, die wir bereits 2018 erworben hatten, an den meisten Standorten mit rund 500 Megabit pro Sekunde starten. Jetzt hat uns die Bundesnetzagentur erlaubt, auch die im vergangenen Jahr ersteigerten Lizenzen zu nutzen. Darum wird unser 5G-Netz in den nächsten Wochen noch schneller. Je nach Standort in der Spitze mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde."

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Vodafone nutzt bisher bestehende Frequenzen aus dem 3,5-GHz-Bereich, die bereits in der Vergangenheit erworben wurden. Mit der Zuteilung der neuen Frequenzen wird die Leistung im 5G-Netz optimiert. Ersteigert hatte Vodafone den unteren Bereich des 3,6-GHz-Frequenz-Spektrums, also 3,4 GHz aufwärts.

Vodafone habe 5G zu Beginn bewusst in unterschiedlichste Regionen gebracht, um Erfahrungen zu sammeln, in der Stadt und auf dem Land. "Noch wichtiger als ein Antennen-Rennen ist es, den Bedarf der Kunden zu verstehen", erklärte Ametsreiter. Es gelte herauszufinden, wo und wie 5G schon heute gebraucht werde. "Als Festnetz-Ersatz auf dem Land, als Mobilfunk-Turbo an vielfrequentierten Orten oder als Echtzeit-Netz in der Industrie? Es gibt immer mehr Smartphones mit 5G, und unser Gigacube 5G wird von immer mehr Kunden als Ersatz für langsame DSL-Leitungen genutzt", sagte Ametsreiter.

Es gebe eine extrem hohe Nachfrage nach dem neuen Tarif Giga Cable Max. Mittelfristig wolle man das Koaxialnetz auf bis zu 10 GBit/s aufrüsten. "Das stimuliert den Wettbewerb. Die Wettbewerber werden mehr investieren, um gegenzuhalten."

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