Mobilfunk: Vodafone testet erste 5G-Smartphones in Düsseldorf

Vodafone beginnt bereits mit Tests von 5G-Smartphones. In Kürze werden in Düsseldorf Geräte ausprobiert, lange bevor sie der Weltöffentlichkeit präsentiert werden.

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Vodafone 5G-Labor
Vodafone 5G-Labor (Bild: Vodafone)

Vodafone hat in Düsseldorf ein 5G-Testnetz aktiviert. Das gab das Unternehmen am 14. Mai 2018 bekannt. "In Kürze wird sich hier jedes Smartphone, das im weltweiten 5G-Netz von Vodafone funken will, dem 5G-Härtetest unterziehen." Und dies lange, bevor es der Weltöffentlichkeit präsentiert werde.

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"Sobald ein Hersteller erste 5G-Smartphones für Vodafone-Kunden ankündigt, werden diese im 5G Lab getestet", sagte Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck Golem.de auf Anfrage. "Wir haben ein echtes 5G-Netz aufgebaut und hier auch ein 5G-'Handy'. Das ist aber noch so groß wie ein Kühlschrank und getestet wird damit derzeit vor allem die Netztechnik."

Die ersten 5G-Antennen der Telekom in Europa, die den zukünftigen Kommunikationsstandard unterstützen, senden seit Anfang Mai unter realen Bedingungen im Telekom-Netz in Berlin. Je drei Antennen sind in der Leipziger Straße und der Winterfeldtstraße installiert und basieren auf dem zukünftigen Standard 5G New Radio (NR). Die Telekom hatte zuvor erste 5G-Datenverbindungen im Netz gezeigt. Aktuell baue der Netzbetreiber jedoch im Berliner Zentrum einen kompletten 5G-Cluster mit einer Breite von bis zu fünf Kilometern.

5G-Handys kommen

Huawei gab während eines Treffens mit Analysten im April 2018 an seinem Hauptsitz im chinesischen Shenzhen bekannt, dass 5G-Smartphones des Herstellers im zweiten Halbjahr 2019 auf den Markt kommen sollen.

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Laut Howy Shu, Senior Director und Head of 5G Wireless Connectivity bei Huawei Technologies, kommen kommerzielle 5G-Netzwerke erst im Jahr 2020 oder später. "Doch wie wird das Smartphone aussehen? Ein hässlicher Backstein wird sich nicht verkaufen", sagte Shu. Daher sei der heute akzeptierte Formfaktor mit Fullscreen einzuhalten. Dabei müsse das 5G-Smartphone energiesparend sein. Hinzu komme die Herausforderung, dass es am Anfang nur zehn Prozent 5G-Netzabdeckung geben werde. "Die Technik im Gerät wird viel komplizierter sein. Wir müssen das Unmögliche möglich machen", erklärte Shu die Anforderungen an 5G-Smartphones.

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HeroFeat 15. Mai 2018

Aktuell gehe ich für IPv6 über die Uni. Mein normaler VPN Server macht das leider noch...

Rolf Schreiter 14. Mai 2018

Kommt mir vor wie ein speziell von einem Bot/Telekom-Mitarbeiter/enthusiastischen Tekekom...

Rolf Schreiter 14. Mai 2018

Genau so sehe ich das auch, bei LTE hieß es damals auch so groß wie ein Kühlschrank. Und...



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