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Mobilfunk: Vodafone meldet niedrigste Kündigungsrate seit drei Jahren

Vodafone freut sich in Deutschland über eine niedrige Kündigungsrate. Doch der Konzern kämpft mit sinkenden Serviceumsätzen, trotz des Kaufs von Kabel Deutschland .
/ Achim Sawall
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Techniker bei Vodafone (Bild: Vodafone)
Techniker bei Vodafone Bild: Vodafone

Vodafone hat in Deutschland nach eigenen Angaben im vergangenen Quartal weniger Kündigungen verzeichnet. Wie das Unternehmen am 24. Juli 2015 bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , fiel die Kündigungsrate auf 13,8 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert seit drei Jahren.

Vodafone hat international(öffnet im neuen Fenster) den Serviceumsatz steigern können. Wie der nach Kundenzahl zweitgrößte Mobilfunkkonzern der Welt mitteilte, stieg der Umsatz um 0,8 Prozent auf 9,2 Milliarden britische Pfund (14 Milliarden US-Dollar). Der Gesamtumsatz wuchs um 3,3 Prozent auf 10,1 Milliarden britische Pfund (15,6 Milliarden US-Dollar). Angaben zum Gewinn legte Vodafone nicht offen.

Kabel Deutschland trägt zu Wachstum bei

Im Vergleich zum Vorjahreswert fiel der Serviceumsatz in Deutschland um 1,2 Prozent auf 2,44 Milliarden Euro. Erstmalig wurde Kabel Deutschland in den Ergebniszahlen einberechnet. Der TV-Kabelnetzbetreiber hat 1,6 Prozentpunkte zur Wachstumsrate beigetragen.

"Wir konnten die Anzahl unserer Vertragskunden in Mobilfunk und Breitbandgeschäft steigern und haben die niedrigste Kündigungsrate seit drei Jahren erzielt" , sagte Manuel Cubero, Sprecher der Geschäftsführung und Chief Commercial Officer.

Konzernchef Vittorio Colao erklärte in der Telefonkonferenz mit Analysten, dass es in den Verhandlungen mit Liberty Global keine Veränderungen gebe. Vodafone erklärte im Juni, der britische Konzern befinde sich in "frühen Phasen der Gespräche mit Liberty Global bezüglich eines möglichen Austausches ausgewählter Vermögenswerte der beiden Unternehmen" . Vodafone und der TV-Kabelnetzbetreiber Liberty Global diskutieren eine Fusion oder einen Tausch der europäischen Netze der beiden Konzerne.


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