Mobilfunk: Vodafone Deutschland erhöht den Uplink
Vodafone stattet seine Mobilfunk-Standorte in Deutschland nach und nach mit dem Technik-Upgrade Uplink Carrier Aggregation mit TX-Switching aus. Das gab der Netzbetreiber am 22. Mai 2026 bekannt. Doch das Bündelungsverfahren funktioniert derzeit ausschließlich mit den Xiaomi-Smartphones 15 Ultra und 17 Ultra.
Fabrizio Rocchio, Netz-Chef von Vodafone Deutschland, sagte: "Was wir vor zwei Jahren in Testumgebungen erprobt haben, bringen wir heute in den Live-Betrieb. Mit dem neuen Bündelungsverfahren lassen sich Videos und Dateien nun noch schneller in soziale Netzwerke und in die Cloud hochladen."
Bei Tests in Hannover und der spanischen Stadt Ciudad Real wurden vor zwei Jahren in der Spitze Upload-Raten von 273 Megabit pro Sekunde erreicht. Im Live-Netz waren mit dem neuen Verfahren Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s möglich, eine Steigerung von 30 Prozent. Die Datenraten der Nutzer sind aber stark abhängig von der Nutzerzahl und der Entfernung von der Funkzelle.
Modem im Smartphone schaltet im Millisekunden-Takt zwischen den Bändern
Bei diesen Tests wurde die TDD-Frequenz (Time Division Duplex) N78 mit einer Bandbreite von 80 MHz mit der FDD-Frequenz (Frequency Division Duplex) N3 mit einer Bandbreite von 20 MHz aggregiert, so dass eine Uplink-Leistung von bis zu 273 MBit/s erreicht wurde, erklärte Qualcomm zuvor. Das Modem im Smartphone schaltet die vorhandenen Antennen im Millisekunden-Takt zwischen den Bändern hin und her.
Uplink Carrier Aggregation mit TX-Switching ist eine 5G-Technologie, die seit Jahren im 3GPP Release 16 standardisiert ist.
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