Abo
  • Services:

Mobilfunk: Telekom will vollständiges 5G-System vorführen

Noch steht für 5G nichts fest, doch die Telekom führt in Barcelona das "erste vollständige 5G-System der Welt" vor. Partner sind Huawei und Samsung.

Artikel veröffentlicht am ,
Messestand der Telekom in Barcelona
Messestand der Telekom in Barcelona (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat ein erstes Ende-zu-Ende-System für 5G angekündigt. Das gab die Telekom zusammen mit ihren Partnern Huawei, Samsung und der SoftRAN-Initiative der Stanford University beim Mobile World Congress 2016 am 22. Februar 2016 in Barcelona bekannt. Doch die einzelnen Komponenten für den 5G-Standard stehen noch nicht fest, betonte einer der Beteiligten im Gespräch mit Golem.de: "Noch steht gar nichts fest, es ist nur möglich, eine Sichtweise auf mögliche künftige Bestandteile von 5G zu liefern".

Stellenmarkt
  1. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen
  2. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken

Am Stand der Telekom in Barcelona präsentiert das 5G:Haus des Konzerns das sogenannte 5G-Netz. "Das System ist softwaredefiniert aufgebaut. Es basiert auf offenen Schnittstellen, Hardware nach Industriestandards und Network Slicing", erklärte der Netzbetreiber. Die Telekom betreibt in Barcelona drei solcher virtuellen Netzabschnitte (Network Slices) im Parallelbetrieb auf derselben Hardware. Das Ende-zu-Ende-System aus Zugangs- und Kernnetz regele die Erstellung, Orchestrierung, Bereitstellung sowie Einsatz und Betrieb der einzelnen Slices.

Network Slicing

Network Slicing basiert auf Software-Defined Networking (SDN) und Network Functions Virtualization (NFV). Im virtuellen Netzabschnitt gelang den 5G:haus-Partnern nach eigenem Bekunden ein Weltrekord: Es wurde Ende-zu-Ende eine Netzlatenz von unter 1 Millisekunde erreicht. Laut Huawei sollte der Test die Network-Slicing-Technologie validieren, die für verschiedene Anwendungen nach Bedarf ein Network Slice erstellen kann. Die Implementierung soll durch Modularisierung des Kernnetzwerks und Trennung von Steuerebene und Benutzerebene ein lückenloses Slicing ermöglichen. Kernnetzwerk und RAN-Schnittstelle seien dafür spezifiziert. Ein neu entwickelter Slice Manager übernimmt die Überwachung.

Bruno Jacobfeuerborn, Chief Technology Officer bei der Telekom: "Wir zeigen, dass diese Merkmale als abrufbare Netzwerkdienste für die verschiedensten Anwendungsfälle bereitgestellt werden können."

Der virtuelle Netzabschnitt für Ultra Mobile Broadband (UMBB) sei für Mobilfunktechnologie im 60-GHz-Frequenzband und eine spezielle Richtfunktechnik ausgelegt. Dieses Konzept sei auf einen Smartphone-Prototyp übertragen worden, um eine Datenübertragungsrate von mehr als 1,5 GBit/s zu erreichen.

Bis 2020 soll die fünfte Generation des Mobilfunks marktreif sein. Im Vergleich zu den derzeitigen 4G-Mobilfunknetzen bietet 5G neben einer deutlich größeren Kapazität geringere Latenzzeiten von 10 bis weniger als einer Millisekunde. Der künftige 5G-Standard soll eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s bringen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

RedRose 23. Feb 2016

Wird wieder von sich auf alle anderen projiziert.. Tz tz tz

Sharra 22. Feb 2016

BILD sprach zuerst mit dem Toten.


Folgen Sie uns
       


God of War (2018) - Fazit

Viele langjährige Fans von Kratos dürften beim neuen God of War erst mal vom Glauben abfallen. Der Neue hat aber auf eigenständige Art ebenfalls das Zeug zum Kulthelden.

God of War (2018) - Fazit Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /