Abo
  • Services:

Mobilfunk: Telekom beginnt mit Messungen für LTE Advanced und 5G

Mobilfunksysteme in höheren Frequenzbereichen wie 4.5 und 5G werden bei der Telekom vermessen. Es beginnt in Leipzig, weitere Städte folgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Jens Klinger (Mitte) mit Kollegen bei der Vorbereitung der Messungen
Jens Klinger (Mitte) mit Kollegen bei der Vorbereitung der Messungen (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom und ihre Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) führen Referenzmessungen zur Planung und Vorbereitung der Einführung von LTE Advanced und 5G durch. Das gab die Telekom am 6. September 2017 bekannt. Das bundesweite Projekt startet in Leipzig an unterschiedlichen Standorten.

Stellenmarkt
  1. MT AG, Ratingen bei Düsseldorf, Köln, Dortmund, Frankfurt am Main
  2. Entgelt und Rente AG, Langenfeld

Dort werden den Angaben zufolge Innenstadt, Gebiete im vorstädtischen und ländlichen Raum sowie entlang der Autobahn betrachtet. Die ersten Messungen starten im Osten Leipzigs in der Nähe des Fernmeldeturms Holzhausen. Zu einem späteren Zeitpunkt folgen Messungen in Frankfurt am Main sowie im Raum Köln/Bonn.

Mit den Referenzmessungen sollen die Planungstools für die Erweiterung von Mobilfunksystemen in höheren Frequenzbereichen verbessert werden.

"Mit den sogenannten Line-of-Site Messungen kalibrieren wir unsere Messsysteme und stellen so sicher, dass Ergebnisse der anschließenden Messfahrten auch korrekt und fehlerfrei für die Nachverarbeitung übernommen werden können. Damit ist die notwendige Basis für die weitere Erhöhung der Genauigkeit der Planungssoftware gelegt", erklärte Jens Klinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HfTL.

Telekom mit 500 MBit/s

Die Telekom hatte auf der IFA in Berlin angekündigt, in ihrem Mobilfunknetz nun Datenübertragungsraten von 500 MBit/s zu bieten. Wenn Betreiber mehr Frequenzen für LTE nutzen, sind erheblich höhere Datenübertragungsraten erreichbar. Mit LTE Advanced+ sind mehr als 1 GBit/s möglich. LTE Advanced Pro steht für Carrier Aggregation über dreifach bis fünffach und High-MIMO jenseits von 4x4 und eine höhere Modulationsrate für die Luftübertragung über 64 QAM, die nächste Stufe wäre dann 256 QAM.

5G soll für den Endkunden mindestens eine Datenübertragungsrate von 100 MBit/s überall im Netzwerk bringen. Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreichen. Weltweit werden 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)

Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich

Wir haben Red Dead Redemption in 4K auf der Xbox One X angespielt und zeigen unseren Grafikvergleich mit der Originalfassung.

Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /