Mobilfunk: Telefónica bietet Pur 5G statt 4G/5G per Spectrum Sharing

Obwohl Telefónica sich auf Pur 5G bei 3,6 GHz konzentriert, wird die Datenrate für den Kunden halbiert.

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Vor einem Jahr wurde 5G von Unternehmenschef Markus Haas gestartet.
Vor einem Jahr wurde 5G von Unternehmenschef Markus Haas gestartet. (Bild: Telefonica)

Im 5G-Netz von Telefónica Deutschland ist die 3.000ste 3.6-GHz-Antenne live geschaltet worden. Das gab der spanische Mobilfunkkonzern am 5. Oktober 2021 bekannt. Inzwischen bringt Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben wöchentlich rund 60 dieser 5G-Antennen ans Netz. Anders als die Konkurrenz setze man hauptsächlich auf Pur 5G bei 3,6 Ghz.

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Das Unternehmen liege voll im Plan, bis Ende 2025 seine Ausbauzusagen für 5G zu erfüllen. "Unser 5G-Netz ist heute, ein Jahr nach dem Start, bereits in hundert Städten live. Und aktuelle internationale Tests bestätigen, dass es das schnellste 5G-Netz in Deutschland ist. Jetzt werden wir das O2-5G-Netz auch zügig in die Fläche bringen", sagte Unternehmenschef Markus Haas zum ersten Jahrestag des 5G-Starts im O2-Netz. Nur im Bereich 3,6 GHz hat 5G tatsächlich auch 5G-Eigenschaften mit Datenübertragungsraten von 1 GBit/s und mehr. Geboten wird jedoch von Telefónica nur eine Datenrate von maximal 500 MBit/s und bis zu 50 MBit/s im Upload. Offenbar regelt Software die Datenrate herunter.

Mit dem 5G-Netzausbau wolle Telefónica Deutschland jetzt stärker in die Fläche. Auch hier lege man den Schwerpunkt auf das sogenannte "pure 5G" über die 3.6-GHz-Frequenz. Dies unterscheide sich vom kombinierten 4G/5G per Dynamic Spectrum Sharing (DSS), "das aktuell in anderen deutschen 5G-Netzen vorherrscht. 5G teilt sich dabei mit 4G niedrigere Frequenzbänder bei vergleichbarer Leistungsstärke", erklärte der Netzbetreiber.

Telefónica: 5G teilweise nur über die 700-MHz-Frequenz

Wo es in ausgewählten Gebieten eine sinnvolle 4G-Erweiterung darstelle, werde Telefónica auch Dynamic Spectrum Sharing einsetzen. Zusätzlich baue man 5G teilweise nur über die 700-MHz-Frequenz aus, um den Flächenausbau zu beschleunigen und die Grundlage für das kommende 5G Stand Alone im O2-Netz zu schaffen. Erste Standorte seien bereits live.

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Bei Telefónica Deutschland sollen laut Brancheninformationen, die Golem.de vorliegen, Nokia und Huawei zu gleichen Teilen die Ausrüstung der Mobilfunkstandorte mit 5G-Antennentechnik verantworten. Im Kernnetz kommt Ericsson zum Einsatz.

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