Mobilfunk: Rufnummernportierung darf maximal 7 Euro kosten

Vorbei mit überteuerten Gebühren für die Mitnahme einer Mobilfunkrufnummer.

Artikel veröffentlicht am ,
Maximale Kosten für Rufnummernportierung festgelegt
Maximale Kosten für Rufnummernportierung festgelegt (Bild: Pixabay.com/CC0)

Die Bundesnetzagentur hat dafür gesorgt, dass die bisherigen hohen Gebühren für eine Mitnahme einer Mobilfunkrufnummer nicht mehr erhoben werden dürfen. Seit dem 20. April 2020 dürfen Anbieter nur noch maximal 6,82 Euro für eine Rufnummernportierung verlangen. Die bisher erhobenen Entgelte in Höhe von etwa 30 Euro für eine Rufnummernmitnahme wurden untersagt. Zuletzt hatten sich Telefónica (O2), 1&1 Drillisch, 1&1 Telecom sowie Freenet erfolglos dagegen gewehrt, diese Preisobergrenze einhalten zu müssen.

Stellenmarkt
  1. IT Client Security (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. Junior Software Developer (m/w/d) Ruby on Rails
    Sektor N GmbH, Hamburg, Heidelberg (Home-Office möglich)
Detailsuche

Noch bis vor kurzem haben die genannten Anbieter für die Portierung einer Mobilfunkrufnummer Gebühren von bis zu 30 Euro verlangt. Sie waren aufgefordert, der Bundesnetzagentur zu erläutern, wie diese Kosten zustande kommen. Die betroffenen Unternehmen konnten in den Überprüfungsverfahren laut Bundesnetzagentur keine höheren Kosten als die festgelegten 6,82 Euro nachweisen, heißt es von der Behörde.

Wenn Kunden beim Wechsel ihres Mobilfunkanbieters die alte Mobilfunkrufnummer mitnehmen wollen, verlangen die bisherigen Anbieter üblicherweise eine Portierungsgebühr. Diese war nach Ansicht der Bundesnetzagentur viel zu hoch. Nach den gesetzlichen Vorgaben dürfen Verbrauchern nur Kosten berechnet werden, die beim Wechsel tatsächlich entstehen.

Viele Anbieter haben Portierungsgebühren freiwillig gesenkt

Als die Bundesnetzagentur angefangen hatte, die Portierungskosten zu senken, haben viele Mobilfunkanbieter mit einer freiwilligen Gebührensenkung der Portierungsentgelte reagiert. Zuvor hatte die Bundesnetzagentur die Entgelte auf der Vorleistungsebene für die Mitnahme einer Mobilfunkrufnummer auf 3,58 Euro (netto) abgesenkt.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

"Wir haben die Hürden beim Wechsel des Mobilfunkanbieters deutlich abgesenkt. Das fördert den Wettbewerb und davon profitieren die Verbraucher", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Den Anbietern sei freigestellt, für die Rufnummernportierung auch eine niedrigere Gebühr oder auch gar keine zu erheben.

Im Herbst 2019 hatte die Bundesnetzagentur eine von Vodafone erhobene Gebühr für die Rufnummernportierung für unwirksam erklärt. Es wurde ein verringertes Entgelt festgesetzt, das auch für alle anderen Anbieter gilt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Oekotex 17. Jun 2020

Also ich habe auch schon für einen Tarufwechsel nix bezahlt. Klar, wenn man das alle 2...

Micha_T 21. Apr 2020

Achm das ist echt super. :D das macht den Wechsel nun endlich greifbar.

chefin 21. Apr 2020

Möglicherweise handelt es sich nicht um Portierungeentgelt, sondern um...

Oekotex 21. Apr 2020

Warum um alles in der Welt fordert man eigentlich immer Regulierung? Der Verbraucher hat...

Oekotex 21. Apr 2020

Ich habe bisher bei meinen Mobilfunkanbietern (ohne einen Anbieterwechsel) nur zwei Mal...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Venturi-Tunnel
Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke

White Motorcycle Concepts testet sein Elektromotorrad WMC250EV, bei dem der Fahrer auf einem riesigen Tunnel sitzt. Später soll es 400 km/h erreichen.

Venturi-Tunnel: Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke
Artikel
  1. Elektroauto: Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg
    Elektroauto
    Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg

    Einen der ersten Cadillac Lyriq zu reservieren, glich mehr einer Lotterie als einem Autokauf. In wenigen Minuten waren alle Luxus-Elektroautos vergriffen.

  2. SpaceX Inspiration 4: Laien-Astronauten nach Reise ins Weltall zurück auf der Erde
    SpaceX Inspiration 4
    Laien-Astronauten nach Reise ins Weltall zurück auf der Erde

    Die Weltraumtouristen der Dragon-Ramkapsel von SpaceX waren weiter weg von der Erde als die Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS).

  3. Autos, Scooter und Fahrräder: Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote
    Autos, Scooter und Fahrräder
    Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote

    Die Nutzung des öffentlichen Raums durch Autos, Scooter und Fahrräder von Sharing-Unternehmen wird in Berlin reguliert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: MM-Club-Tage (u. a. SanDisk Ultra 3D 2 TB 142,15€) • Corsair Vengeance RGB PRO 16-GB-Kit DDR4-3200 71,39€ • Corsair RM750x 750 W 105,89€ • WD Elements Desktop 12 TB 211,65€ • Alternate (u. a. Creative SB Z SE 71,98€) • ASUS ROG Crosshair VIII Hero WiFi 269,99€ [Werbung]
    •  /