Abo
  • Services:

Mobilfunk: O2 testet Roaming mit E-Plus-Netz

O2 startet einen Versuch mit nationalem Roaming mit dem Mobilfunknetz von E-Plus. Seit der Übernahme des E-Plus-Netzes ist das ein erster Hinweis auf die Verbindung beider Netze.

Artikel veröffentlicht am ,
O2 testet nationales Roaming mit dem E-Plus-Netz.
O2 testet nationales Roaming mit dem E-Plus-Netz. (Bild: Michaela Rehle/Reuters)

Nationales Roaming kommt für einige O2-Kunden zurück: Derzeit führt O2 einen Roaming-Test durch, an dem interessierte Kunden nach einer Registrierung teilnehmen können. Den Test gibt es derzeit nur im Umkreis der Orte Gummersbach, Siegen und Altenkirchen.

Bessere UMTS-Versorgung im E-Plus-Netz

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Mannheim
  2. Universität Konstanz, Konstanz

Diese Gegend in Nordrhein-Westfalen wurde ausgewählt, weil hier die UMTS-Abdeckung im O2-Netz deutlich schlechter als im E-Plus-Netz ist. Seit Anfang Oktober 2014 gehört E-Plus zu O2 respektive Telefónica. Wer sich als O2-Kunde an dem Test beteiligt, kann künftig mit seiner SIM-Karte in diesem Bereich über nationales Roaming das Mobilfunknetz von E-Plus verwenden. Dies gilt allerdings nur für das UMTS-Netz, der LTE-Bereich ist ausdrücklich davon ausgenommen.

Ist der Kunde im E-Plus-Netz eingebucht, erkennt er dies daran, dass statt der Netzanzeige "o2.de" der Schriftzug "o2.de+" erscheint. Dann sollte er vor allem im Bereich mobiles Internet deutlich höhere Übertragungsraten erhalten als im O2-Netz in dieser Region. Wird die Region verlassen, ist der Kunde kurzzeitig nicht erreichbar, weil das Mobilgerät erst wieder ins O2-Mobilfunknetz wechselt.

Vermutlich will O2 testen, wie sich die Netzlast durch das nationale Roaming in beiden Mobilfunknetzen verändert. Der Testzeitraum ist zunächst auf drei Monate angesetzt, eine Verlängerung ist aber möglich. Ob es solche Netztests bald auch in anderen Regionen gibt, ist nicht bekannt.

Wer sich an dem Test beteiligt, muss O2 erlauben, einmalig vom Netzbetreiber angerufen und nach seinen Erfahrungen des nationalen Roamings gefragt zu werden. Teilnehmer sollen sich auch mit anderen ausgewählten Testern austauschen können.

Nationales Roaming in der Vergangenheit

Wer bereits seit vielen Jahren O2-Kunde ist, kennt nationales Roaming aus den Anfangsjahren des Mobilfunknetzbetreibers, der damals noch Viag Interkom hieß. Im ersten Jahr nach Marktstart gab es zwischen Viag Interkom und dem Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom eine Roaming-Vereinbarung.

Sobald der Kunde von Viag Interkom im eigenen Netz keinen Empfang hatte, wurde auf eines der drei anderen verfügbaren Netze umgeschaltet, also auf das Netz der Deutschen Telekom, das von Vodafone oder das von E-Plus. Für Kunden entstanden dadurch keine weiteren Kosten, und sie hatten durch das Roaming-Verfahren die beste Netzabdeckung am Markt. Damit auch die Netze von T-Mobile und Vodafone verwendet werden konnten, setzte das ein Dual-Band-fähiges Mobiltelefon voraus - das war seinerzeit keine Selbstverständlichkeit.

Ab März 1999 gab es eine Roaming-Vereinbarung mit der Telekom-Tochter T-Mobile. Mittlerweile lag der Netzausbau bei Viag Interkom bei einer Netzabdeckung von 55 Prozent, zuvor lag sie in Ballungszentren nur bei 45 Prozent. Dieses nationale Roaming blieb über zehn Jahre bestehen, es endete Anfang Januar 2010. Kurz davor wurde das nationale Roaming in immer mehr Gebieten Deutschlands abgeschaltet. Seinerzeit galten die Roaming-Vereinbarungen vor allem für Telefonie und SMS, das mobile Internet spielte noch keine sonderlich große Rolle.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 194,90€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  4. 915€ + Versand

Zwangsangemeldet 23. Jan 2015

Das habe ich auch festgestellt. Mit O2 in der U-Bahn: Unmöglich, das Internet mobil zu...

DxC 12. Jan 2015

Also "echtes" LTE mit 100 Mbit bekommst du nirgends für knapp 10 Euro oder drüber...

pk_erchner 12. Jan 2015

interessant wird es doch nur, wenn sich beide Netze wirklich ergänzen d.h. Handover und...

dackfack 11. Jan 2015

Grade registriert aber surfe in allen gebieten fast ausschließlich mit EDGE deshalb kann...

dackfack 11. Jan 2015

Also für mich als Nutzer von o2 in allen von dem Test abgedeckten Bereichen freue ich...


Folgen Sie uns
       


Biegbare OLEDs von Royole (Ifa 2018)

Die biegbaren Displays von Royole bieten auch an der Bruchkante ein sehr gutes Bild. Wann ein Endverbraucherprodukt mit einem derartigen flexiblen Bildschirm auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Biegbare OLEDs von Royole (Ifa 2018) Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
Sky Ticket mit TV Stick im Test
Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
  2. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden
  3. Sky Ticket TV Stick Sky verteilt Streamingstick de facto kostenlos

    •  /