Mobilfunk: Nutzer brauchen im mobilen Internet 283 MByte pro Monat
Das durchschnittliche Datenvolumen pro Nutzer beträgt 2014 mit 283 MByte pro Monat voraussichtlich 45 Prozent mehr als 2013. Im Jahr 2011 lag dieser Wert noch bei 76 MByte. Das ergab die Dialog-Consult-Studie(öffnet im neuen Fenster) im Auftrag des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Das Volumen wird voraussichtlich mit LTE weiterhin stark zunehmen.
Aktuell werden durch LTE-Netze rund 45 Prozent des mobilen Datenvolumens übertragen. Ein Drittel der Kunden erzeugt monatlich mobil ein Datenvolumen von mehr als 250 MByte.
Das gesamte Datenübertragungsvolumen im Mobilfunkbereich stieg 2014 um 48 Prozent auf 395 Millionen GByte. Damit ist das Gesamtvolumen seit 2011 nahezu um das Vierfache gewachsen.
Die Zahl der verschickten SMS sinkt wegen IM-Diensten wie Whatsapp oder Facebook Messenger erneut deutlich und erreicht im Jahr 2014 nur noch etwa 45 Prozent des Wertes aus dem Jahr 2012. Jeden Tag werden in Deutschland aktuell noch durchschnittlich 73,8 Millionen Kurznachrichten verschickt.
Etwa 1,6 Millionen Haushalte (plus 250.000) werden in Deutschland Ende 2014 an Glasfasernetze (FTTB/FTTH) angeschlossen sein. Die Zahl der Haushalte, die diesen Anschluss auch tatsächlich buchen, nimmt im Vergleich zum Vorjahr nur um 4,9 Prozent auf 385.000 zu.
Das Gesamtdatenvolumen des Breitband-Internetverkehrs im Festnetz wird um rund 31 Prozent auf 9,3 Milliarden GByte zunehmen. Mittlerweile werden im Festnetz von drei Vierteln der DSL- und FTTB/H-Anschlüsse jeweils Datenmengen von mehr als 5 GByte pro Monat erzeugt.
Die Zahl der Beschäftigten wurde 2014 sowohl bei den alternativen Anbietern (minus 1.200 auf 52.600) als auch bei der Deutschen Telekom (minus 1.300 auf 115.300) verringert.
- Anzeige Hier geht es zur AVM Fritzbox 7590 AX bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.