• IT-Karriere:
  • Services:

Mobilfunk: Nokia liefert 15.000 Basisstationen für 5G aus

Nokia-Chef Suri zeigt in Barcelona sein neues Endgerät für Fixed Wireless Access mit 5G. Damit seien 1 GBit/s möglich, es kommt bereits in einem Land zum Einsatz. Auch zu Huawei äußerte er sich.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Nokia-Chef Rajeev Suri stellt vor
Der Nokia-Chef Rajeev Suri stellt vor (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der finnische Telekommunikationsausrüster Nokia hat 15.000 5G-Basisstationen ausgeliefert. Das sagte Nokia-Chef Rajeev Suri Golem.de am 24. Februar 2019 auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. Nokia sei derzeit an 100 Testläufen für den neuen Mobilfunkstandard beteiligt.

Stellenmarkt
  1. Porsche Deutschland GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. über SCHAAF PEEMÖLLER + PARTNER TOP EXECUTIVE CONSULTANTS, Nordrhein-Westfalen

Zum Vergleich: Marktführer Huawei lieferte im Januar 25.000 Basisstationen aus. Im Februar waren es bereits 40.000, erklärte Ryan Ding, President der Carrier Business Group, am 20. Februar 2019.

Radio sei der wichtigste Bereich, sagte Suri. Der Corebereich macht laut Experten nur etwa 10 Prozent des Umsatzes der Ausrüster aus.

"Wenn Verbraucher 5G probiert haben, wollen sie es überall, daher haben wir ein breites Angebot für Fixed Wireless Access", erklärte Suri zur Vorstellung des Fastmile 5G Gateway. Damit wird die letzte Meile zum Endkunden per Funk überwunden.

In Australien ist die Technologie bereits im Einsatz. Optus-Chef Allen Lew sagte: "Wir haben im Januar 2019 ein Fixed-Wireless-Produkt gestartet." Zu den Kundenzahlen konnte Lew Golem.de noch nichts sagen: "Wir haben gerade erst angefangen", begründete der Firmenchef. Damit könnten Datenraten bis zu 1 GBit/s erreicht werden. Das neue Fastmile 5G Gateway kommt im sub-6GHz-Bereich zum Einsatz und basiert auf dem 3GPP 5G New Radio (NR).

Nach den Worten von Nokia-Chef Suri hat der Ausrüster "ein komplettes End-to-End-Angebot. Wir verkaufen wie verrückt."

Der Ausschluss eines Ausrüsters würde den 5G-Rollout verlangsamen, räumte Suri in der aktuellen US-Kampagne gegen Huawei ein. Ein Multi-Vendor-Modell, sei dennoch keine gute Idee, kostengünstiger wäre es bei einem Anbieter - natürlich Nokia - zu kaufen, behauptete Suri. Falls es ein Verbot von Huawei-Ausrüstung gebe, sei Nokia aber in der Lage zu liefern, sagte er auf Nachfrage.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei am MWC 2019 in Barcelona teilgenommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Kommentator2019 24. Feb 2019

Sehr aufschlussreich wieder einmal - deckt sich mit den Aussagen von Prof. Xuewu Gu - mit...

gunterkoenigsmann 24. Feb 2019

: Wollt Ihr nun einen amerikanoschen Funkturm kaufen, der Euch sicher ausspioniert? Einen...


Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

    •  /