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Mobilfunk: Nokia erwartet keine Überraschungen bei 5G-Standard

Nokia ist zuversichtlich, dass es bei der 5G -Standardisierung keine großen Änderungen mehr gibt. Auch Qualcomm hat etwas Neues im Bereich Endgeräte fertig.
/ Achim Sawall
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Prototyp von Qualcomm (Bild: Qualcomm)
Prototyp von Qualcomm Bild: Qualcomm

Nokia erwartet bei den wichtigsten Festlegungen zum künftigen 5G-Mobilfunk keine großen Änderungen mehr. Das sagte Volker Held, Head of 5G Market Development bei Nokia, Golem.de auf Anfrage. "Die ersten 5G-Spezifikationen werden voraussichtlich im Dezember dieses Jahres verabschiedet. Die Technologiekomponenten für 5G stehen heute bereits fest. Dazu gehören zum Beispiel Massive MIMO für einen Quantensprung in der Netzkapazität, verschiedene Technologien für eine Realisierung von besonders kurzen Latenzzeiten, Technologien, mit denen sich das Netz auf die verschiedensten Dienste-Anforderungen flexibel einstellen kann und die Fokussierung auf bestimmte Frequenzen wie zum Beispiel 3,5 GHz oder 28 GHz. Hier erwarten wir bei der Standardisierung keine Überraschungen."

Auf Basis der bisherigen Diskussionen in den Standardisierungsgremien seien die neuen Basisstationen von Nokia für Makrozellen und Small Cells bereits für 5G vorbereitet und besäßen die notwendige Leistungsfähigkeit. Mit Softwareupdates und dem Austausch einzelner Hardwarekomponenten würden diese Basisstationen zukünftig auch 5G-Dienste unterstützen. "Investitionen in 4G-Basisstationen, die für 5G vorbereitet sind, sind deshalb auch schon eine Investition in 5G" , sagte Held.

Prototyp von Qualcomm

Die sogenannten Layer 1 und Layer 2 bei der 5G-Standardisierung sind abgeschlossen, damit wird die Produktion von Hardware möglich.

Qualcomm kündigt zudem(öffnet im neuen Fenster) ein neues 5G-NR-Millimeterwellen-Prototyp-System basierend auf den Spezifikationen des 5G-New-Radio-(NR-)Release-15 an. Das System soll zeigen, wie 5G-NR-Millimeterwellen-Technologien genutzt werden können, um robuste mobile Breitbandkommunikation mit Datenraten im Bereich von bis zu 5 GBit/s in mobilen Umgebungen zu liefern. Der Prototyp arbeitet im Bereich über 24 GHz.


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