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Der Nokia-Chef spricht in Barcelona
Der Nokia-Chef spricht in Barcelona (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Mobilfunk: Nokia bringt Vorstandard 5G-Netzwerkausrüstung

Der Nokia-Chef spricht in Barcelona
Der Nokia-Chef spricht in Barcelona (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Nokia-Chef Rajeev Suri meint, dass USA, Südkorea und Japan nicht den 5G-Standard abwarten werden. Er liefert darum schon ein fertiges Produkt.

Nokia bringt seine erste kommerziell verfügbare 5G-Netzwerkausrüstung auf den Markt. Das gab Konzernchef Rajeev Suri am 26. Februar 2017 auf dem Mobile World Congress (MWC) bekannt. "Wir bringen eine fertige 5G-Ausrüstung", sagte Suri. Erster Kunde sei der US-Mobilfunkbetreiber Verizon, dessen Netz in Zusammenarbeit mit Intel ausgebaut werde. Verizon Wireless ist der größte US-amerikanische Mobilfunkbetreiber.

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Der Nokia-Chef sprach hier über Vorstandardware. Konkrete Standards für 5G werden erst ab dem Jahr 2018 erwartet. Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als einer Millisekunde und hohe Verfügbarkeit ermöglichen.

Angeboten würden Airscale und Airframe-Technik, darunter MIMO-adaptive Antennen, Cloud Packet Core und mobiler Transport. Dabei setzt Nokia auf das Intel-5G-Modem. Auch andere Ausrüster wie Ericsson und Huawei werden Vorstandard-5G-Technik anbieten. Nokia konzentriert sich in der Ankündigung auf Wireless Local Loop. Um den 5G-Hype zu nutzen, verspricht nun fast jeder bereits 5G-End-to-End-Ausrüstung. Doch die kommerzielle Nutzung hängt laut Ausrüsterkreisen von der Standardisierung ab.

"2016 war ein hartes Jahr für Telekomausrüster"

Nokia habe zudem einen Vertrag mit der Telefónica in Großbritannien geschlossen, wo das LTE-Netz ausgebaut werde. 4G und 5G würden langfristig koexistieren, sagte Suri. Auch in Südkorea und Japan werde es Early Adopters für 5G geben.

"2016 war ein hartes Jahr für den Markt der Telekomausrüster, wir haben trotzdem geliefert", betonte Suri. Fast der gesamte Umsatz sei aber durch Ausrüstung erwirtschaftet worden. Mehr Reichweite sei durch die Übernahme von Alcatel-Lucent erreicht worden: "Wir haben dadurch mehr Marktanteile in den USA".

2017 werde ein besseres Jahr, es werde zwar einen weiteren Rückgang geben, aber nicht mehr so stark wie im Vorjahr.

Im TV-Kabelnetzmarkt habe Nokia sich durch eine Übernahme gestärkt. Ericsson hat im Bereich Koaxial keine Produkte, auch nicht im kupferbasierten Festnetz. Hier konkurriert Nokia mit Huawei, Cisco und anderen.


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