Mobilfunk: LTE- und 5G-Ausbau der Telekom läuft weiter

Bis Ende 2020 werden die 20 größten Städte in Deutschland mit 5G angebunden.

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Bauarbeiten für neuen Mobilfunk-Standort in München entlang der Bahnstrecke
Bauarbeiten für neuen Mobilfunk-Standort in München entlang der Bahnstrecke (Bild: Deutsche Telekom)

In den vergangenen drei Monaten hat die Telekom 208 LTE-Standorte neu ins Netz gebracht. Das gab das Unternehmen am 20. März 2020 bekannt. Zudem haben 534 Standorte zusätzliche LTE-Antennen erhalten.

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"Derzeit geht der Netzausbau - unter erschwerten Bedingungen - weiter. Zwar lässt sich kaum seriös sagen, inwieweit es durch Corona zu Verzögerungen bei der Fertigstellung von einzelnen Bauvorhaben kommt", sagte Telekom-Sprecher Christian Fischer. "Da spielen einfach zu viele Faktoren eine Rolle: Abarbeitung der Genehmigungsverfahren, Kapazitäten bei Baufirmen oder Unwetter. Trotzdem wird weiter gearbeitet."

"Wir planen für dieses Jahr über 2.000 komplett neue Mobilfunkstandorte.", sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. "Ergänzend werden wir an über 10.000 weiteren Standorten die Mobilfunkkapazitäten für unsere Kunden durch Erweiterungsmaßnahmen steigern." Bis Ende 2020 würden mindestens die 20 größten Städte in Deutschland mit 5G angebunden.

Führend beim LTE-Ausbau in den vergangenen drei Monaten war Bayern mit 208 neuen Standorten und Erweiterungen. Auf Platz zwei kommt Nordrhein-Westfalen mit 122, gefolgt von Niedersachsen mit 100 neuen Standorten und Erweiterungen.

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Die Bundesnetzagentur hat in der Zuteilung der im Jahr 2015 versteigerten Frequenzen die Auflage gemacht, ab Jahresbeginn 2020 98 Prozent der Haushalte bundesweit und 97 Prozent der Haushalte je Bundesland mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor zu versorgen. Die Hauptverkehrswege sind demnach vollständig zu versorgen. Laut Bundesnetzagentur versorgte keiner der Netzbetreiber zum Jahresende 2019 die ICE-Strecken und Bundesautobahnen in vollem Umfang.

Die Staatssekretäre Heike Raab (Rheinland-Pfalz) und Jürgen Barke (Saarland) erklärten bei einer Sitzung des Beirats der Bundesnetzagentur am 27. Januar 2020, die Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica hätten zwar nach eigenen Angaben die Versorgung der Haushalte grundsätzlich erfüllt, jedoch nicht überall - es blieben erhebliche Lücken.

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