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Mobilfunk, Glasfaser, Satellit: AT&T will 250 Milliarden US-Dollar für Netze ausgeben

AT&T -Chef John Stankey begrüßt die Telekommunikationspolitik von Trump . Die verstärkt allerdings negative Entwicklungen für die Verbraucher.
/ Achim Sawall
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AT&T CEO John Stankey spricht im März 2023 in Boston, Massachusetts. (Bild: Reuters/Brian Snyder)
AT&T CEO John Stankey spricht im März 2023 in Boston, Massachusetts. Bild: Reuters/Brian Snyder

AT&T wird in den USA über fünf Jahre 250 Milliarden US-Dollar in den Ausbau seiner Netze investieren. Das gab der Telekommunikationskonzern am 10. März bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Die Ausgaben umfassen Kapitalinvestitionen und sonstige Kosten, also auch Frequenzvergaben.

AT&T werde seine Belegschaft von derzeit rund 110.000 Beschäftigten zudem durch Neueinstellungen verstärken, erklärte der Netzbetreiber. Allein im Jahr 2026 sollen laut der Bekanntgabe "Tausende von Technikern eingestellt" werden.

AT&T machte die Ankündigung zum 150. Jahrestag des ersten Telefongesprächs von Alexander Graham Bell, der einige Jahre später das Vorgängerunternehmen von AT&T, die Bell Telephone Company, gründete.

"Heute investieren wir über 250 Milliarden US-Dollar, um den Zugang zu den führenden Glasfaser- und Mobilfunknetzen von AT&T auszubauen" , sagte John Stankey, Chief Executive Officer von AT&T. Er lobte die Telekommunikationspolitik der Trump-Regierung als "so stark wie nie zuvor in meiner Laufbahn" . Dies mache die Investitionszusage erst möglich. Das Telekommunikationsunternehmen meldete für das Gesamtjahr 2025 Investitionen in Höhe von 22 Milliarden US-Dollar.

Die Investitionen von AT&T konzentrieren sich auf den Ausbau der Glasfaser- und Mobilfunknetze und Satellitenverbindungen, um die Netzabdeckung in städtischen, vorstädtischen und ländlichen Gebieten zu verbessern. Der Anbieter arbeitet mit dem Satellitennetzbetreiber AST Spacemobile zusammen, um die Konnektivität in abgelegenen Regionen auszubauen.

Auch Telekom-Chef lobt Trumps Telco-Politik

Auf dem Mobile World Congress im März 2026 in Barcelona lobte auch Deutsche-Telekom-Chef(öffnet im neuen Fenster) Tim Höttges erneut die Telekommunikationspolitik in den USA. Die Nachteile sind sehr hohe Preise für einen Internetzugang und ein geringer Ausbau in ländlichen oder einkommensschwachen Gebieten, weil es dafür keine Auflagen gibt. Trotz gigantischer staatlicher Subventionen für die Branche haben noch immer über 15 Millionen US-Bürger keinen Zugang zu schnellem Internet.


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