Mobilfunk: Facebook bekommt Probleme bei Whatsapp-Übernahme

Europäische Mobilfunkkonzerne versuchen, die Übernahme von Whatsapp durch Facebook zu verhindern. Dagegen wird Facebook nun aktiv und bittet selbst um eine Wettbewerbsprüfung durch die Europäische Kommission.

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Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien
Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Facebook hat die Wettbewerbsbehörde der Europäischen Kommission gebeten, die Übernahme von Whatsapp zu überprüfen. Das berichtet das Wall Street Journal aus informierten Kreisen. Die EU hat die nationalen Kartellbehörden über den Vorstoß des Betreibers des weltgrößten sozialen Netzwerkes informiert. Facebook will so offenbar langdauernden Wettbewerbsverfahren in einzelnen EU-Ländern zuvorkommen

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In den USA hatte die US-Bundeshandelskommission Federal Trade Commission (FTC) dem Kauf bereits zugestimmt. Am 19. Februar 2014 hatte Facebook die Übernahme der Kurznachrichtenanwendung Whatsapp für 19 Milliarden US-Dollar angekündigt. Whatsapp sollte weiterhin unabhängig unter dem gleichen Namen operieren, Mark Zuckerberg wollte dem Mitgründer und Firmenchef Jan Koum einen Sitz im Vorstand von Facebook geben.

Hintergrund: Offenbar wollen Mobilfunkbetreiber in Europa ein weiteres Wachstum von Whatsapp verhindern, weil sie durch den Messagingdienst zunehmend Einbußen beim SMS-Umsatz hinnehmen müssen. Zusammen mit Facebooks eigener Instant-Messaging-Anwendung würden die beiden Firmen eine marktbeherrschende Stellung erlangen, hatten die Netzbetreiber erklärt.

Nur noch gut jeder Zweite verschickt Kurznachrichten ausschließlich per SMS. Bei den unter 30-Jährigen liegt Messaging mit Whatsapp schon knapp vor der SMS. Das ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach vom Januar 2014. Bereits 22 Prozent nutzen dafür in der Regel Whatsapp, 20 Prozent sowohl SMS als auch Whatsapp oder andere Messenger.

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Der IT-Branchenverband Bitkom erwartete im November 2013 trotz eines neuen SMS-Rekords erstmals einen Umsatzrückgang bei Kurznachrichten. Danach sollte der Markt für SMS und Mobile Multimedia Service (MMS) im Jahr 2013 voraussichtlich um 13 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro schrumpfen.

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nder 30. Mai 2014

Mir ist schon bewusst, dass manche noch Menschen hinterm Mond leben... Google/Outlook...

hecki2905 30. Mai 2014

Ouh man.. ja und Internetverbindung habe ich auch überall... manchmal ist etwas wichtig...

tadela 30. Mai 2014

Du machst offensichtlich was falsch oder hast schlichtweg den falschen Anbieter gewählt :P

tingelchen 29. Mai 2014

So, die Mobilfunkbetreiber machen sich also Sorgen um ihre Einnahmen für SMS. Gibt es da...



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