Abo
  • Services:
Anzeige
EU will der E-Plus-Übernahme zustimmen.
EU will der E-Plus-Übernahme zustimmen. (Bild: Michaela Rehle/Reuters)

Mobilfunk: EU will E-Plus-Übernahme durch O2 zustimmen

Die EU wolle der E-Plus-Übernahme durch den spanischen Mobilfunknetzbetreiber Telefónica alias O2 zustimmen, heißt es in einem aktuellen Bericht. Das Bundeskartellamt sieht die Übernahme aber weiterhin kritisch und befürchtet höhere Preise nach der Fusion.

Anzeige

Die E-Plus-Übernahme durch Telefónica respektive O2 wolle die Europäische Union genehmigen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf zwei Personen, die mit den Verhandlungen vertraut sind.

Als Bedingung müsse Telefónica anderen Firmen weiter Zugang zum O2-Netz gewähren. Diese könnten dann weiter eigene Tarife anbieten und verwendeten dafür das O2-Netz. Damit will die EU wohl erreichen, dass der Wettbewerb nicht geschwächt wird. Offiziell soll die Entscheidung am 2. Juli 2014 verkündet werden. Dann wird sich zeigen, ob die EU der Übernahme zustimmt und welche Bedingungen daran geknüpft werden.

Bundeskartellamt fürchtet höhere Mobilfunkpreise

Das Bundeskartellamt befürchtet, dass die E-Plus Übernahme durch O2 die Mobilfunkpreise in Deutschland nach oben treibt. Das Kartellamt zieht Vergleiche zum österreichischen Mobilfunkmarkt: In Österreich seien die Preise seit dem Zusammenschluss von Orange und Hutchison Ende 2012 deutlich gestiegen.

Wenn die Übernahme von E-Plus abgeschlossen ist, wolle Telefónica Deutschland (O2) nicht alle E-Plus-Marken weiterführen, heißt es in einem Bericht vom Mai 2014. Telefónica selbst gab an, dass noch keine diesbezüglichen Entscheidungen getroffen wurden.

E-Plus-Marken könnten verschwinden

Es werde überlegt, einige Marken zusammenzulegen, die ähnliche Kundengruppen adressieren. Das wären bei E-Plus Blau und Simyo und auf O2-Seite Fonic, aber auch Ay Yildiz und Türk Telecom wären davon betroffen. Nach derzeitiger Planung würden die E-Plus-Marken verschwinden und die O2-Marken fortgeführt. Die Base-Marke soll demnach hingegen bestehenbleiben.

Die Telefónica zahlt für E-Plus 3,7 Milliarden Euro, die niederländische E-Plus-Mutter KPN bekommt zudem einen Anteil von 24,9 Prozent am neuen Unternehmen. Die Synergieeffekte bei einem Zusammengehen von E-Plus und Telefónica würden zudem rund 400 Millionen Euro pro Jahr bei der Verwaltung, 660 Millionen Euro bei Kundenservice und Vertrieb und fast 800 Millionen Euro beim Netzbetrieb betragen. Viele der insgesamt 10.000 Arbeitsplätze, rund 4.000 bei E-Plus und 6.000 bei der Telefónica, und auch einige Standorte würden dann wegfallen.


eye home zur Startseite
Sharra 23. Jun 2014

a) von wann sind die? b) es ist immer noch möglich auf Umwegen direkt E-Plus zu...

plutoniumsulfat 18. Jun 2014

Prepaid?

elliot 17. Jun 2014

Da das Bundeskartellamt ja nur warnt und sonst nichts macht, können wir es nicht einfach...

Anonymer Nutzer 17. Jun 2014

Evtl. ne mal ne Webseite mit den aktuellen und zukünftigen (Idealfall auch letzten 5...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SysTec Systemtechnik und Industrieautomation GmbH, Bergheim-Glessen
  2. T-Systems International GmbH, Berlin, Bonn, Essen, Mülheim, Wolfsburg
  3. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  4. Jetter AG, Ludwigsburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Monster Hunter 4 Ultimate 3DS 14,99€)
  2. 139,99€/149,99€ (Preisgarantie)
  3. 799€ (Vergleichspreis ca. 1.090€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

  1. Re: Sinn

    Seargas | 03:52

  2. Re: Natürlich war das ein "Terroranschlag"

    Ach | 03:33

  3. Re: Das Spiel ist auf dem richtigen Weg!

    bynemesis | 03:05

  4. Re: Wird doch nix

    Mr Miyagi | 02:23

  5. Re: Das ist nicht die Aufgabe des Staates

    Libertybell | 02:15


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel