Abo
  • Services:
Anzeige
Roaming-Gebühren in EU-Ländern fallen bald weg.
Roaming-Gebühren in EU-Ländern fallen bald weg. (Bild: Charly Triballeau/AFP/Getty Images)

Mobilfunk: EU plant mindestens 90 Tage kostenloses Roaming

Roaming-Gebühren in EU-Ländern fallen bald weg.
Roaming-Gebühren in EU-Ländern fallen bald weg. (Bild: Charly Triballeau/AFP/Getty Images)

Im EU-Ausland sollen Mobilfunkkunden für mindestens 90 Tage pro Jahr keine Roaming-Zuschläge zahlen. Damit sollen die Anforderungen von Urlaubern und Geschäftsreisenden erfüllt werden. Der komplette Wegfall der Roaming-Gebühren ist nicht mehr geplant.

Die EU-Kommission hat einen neuen Vorschlag für das Roaming innerhalb des EU-Auslands erarbeitet. Demnach sollen Mobilfunkkunden im EU-Ausland für mindestens 90 Tage pro Jahr keine Zusatzkosten für Roaming bezahlen. Sie könnten dann für den besagten Zeitraum alle Inklusivleistungen des Vertrags kostenlos nutzen. Bei gebuchter Telefon-, SMS- und Datenflatrate würden dann keine weiteren Kosten entstehen, sofern nur mit dem Heimatland kommuniziert wird.

Anzeige

Die EU-Staaten sowie das Europaparlament hatten den weitgehenden Wegfall der Roaming-Gebühren für die Mobilfunknutzung im EU-Ausland ab Juni 2017 bereits im vergangenen Jahr beschlossen. Dabei war noch nicht über mögliche Einschränkungen entschieden worden.

Regelung soll Ansprüche von Urlaubern und Geschäftsreisenden erfüllen

Mit dem vorgeschlagenen 90-Tage-Zeitraum würden die Bedürfnisse von Urlaubern und Geschäftsreisenden erfüllt, meint die EU-Kommission. Bei Mobilfunkkunden mit hohem ungedrosselten Datenvolumen wolle die EU Ausnahmen erlauben. In diesem Fall müsste das Mobilfunkunternehmen nicht den gesamten Datenverkehr ohne Aufschlag im EU-Ausland zur Verfügung stellen. Dann genüge es, dem Kunden das durchschnittlich verbrauchte Datenvolumen im EU-Ausland zur Verfügung zu stellen.

Generell ausgenommen von der 90-Tage-Regel sollen Bewohner in den Grenzregionen sein, die regelmäßig eine EU-Landesgrenze überschreiten. Außerdem will die EU eine weitere Ausnahme verabschieden. Wenn sich ein Reisender 30 Tage am Stück in einem anderen EU-Land aufhält, soll das heimische Mobilfunkunternehmen verlangen können, dass sich der Kunde nach dieser Zeit wieder im heimischen Mobilfunknetz einbucht. Der 90-Tage-Zeitraum soll von Kunden also nicht zwingend am Stück verbraucht, sondern über das Jahr verteilt werden.

Mit dieser Einschränkung soll verhindert werden, dass Kunden ihren Mobilfunkvertrag bei einem günstigeren ausländischen Anbieter buchen und diesen dann ganzjährig im Heimatland nutzen. Die Kommission befürchtet, dass dies am Ende zu steigenden Preisen führen würde. Der Entwurf wird noch mit den einzelnen EU-Staaten und der EU-Telekom-Regulierungsbehörde Berec abgestimmt.


eye home zur Startseite
backdoor.trojan 14. Sep 2016

Ja. Three.co.uk zB 22 Pfund (ca 26¤) für unbegrenzt LTE Internet, deutsche Telekom 200...

takeoo111111 07. Sep 2016

Bitte sagt eure Meinung der Kommission. Wenn es keine große Anzahl an negativen...

[Benutzernamen... 07. Sep 2016

Wenn man sich die in der Vergangenheit immer stärkeren Abbau der Roaming-Gebühren...

Svenismus 06. Sep 2016

Tut ja richtig weh so etwas zu lesen. Das ist doch gerade der Grund für eine...

Kleba 06. Sep 2016

Was hat das denn damit zu tun? Ich habe auch schon in mehreren internationalen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IHK für München und Oberbayern, München
  2. Hermle Maschinenbau GmbH, Ottobrunn bei München
  3. Capgemini Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  4. Sodexo Services GmbH, Rüsselsheim


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 8,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Die Woche im Video

    Mr. Robot und Mrs. MINT

  2. Spülbohrverfahren

    Deutsche Telekom "spült" ihre Glasfaserkabel in die Erde

  3. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor

  4. Hacon

    Siemens übernimmt Software-Anbieter aus Hannover

  5. Quartalszahlen

    Intel bestätigt Skylake-Xeons für Sommer 2017

  6. Sony

    20 Millionen Playstation im Geschäftsjahr verkauft

  7. Razer Lancehead

    Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  8. TV

    SD-Abschaltung kommt auch bei Satellitenfernsehen

  9. ZBook G4

    HP stellt Grafiker-Workstations für unterwegs vor

  10. Messenger Lite

    Facebook bringt abgespeckte Messenger-App nach Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. e.GO Life Elektroauto aus Deutschland für 15.900 Euro
  2. Elektroauto VW testet E-Trucks
  3. Elektroauto Opel Ampera-E kostet inklusive Prämie ab 34.950 Euro

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  3. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen

Snap Spectacles im Test: Das Brillen-Spektakel für Snapchat-Fans
Snap Spectacles im Test
Das Brillen-Spektakel für Snapchat-Fans
  1. Kamera Facebook macht schicke Bilder und löscht sie dann wieder
  2. Snap Spectacles Snap verkauft Sonnenbrille mit Kamera für 130 US-Dollar
  3. Soziales Netzwerk Snapchat geht an die Börse - und Google profitiert

  1. FlowTex reloaded...

    jude | 09:15

  2. Re: Technologischer Fortschritt

    Stefan1980 | 09:15

  3. Re: Und später mal in ein paar Jahren

    jude | 09:13

  4. Re: 60m shipped

    Allandor | 09:06

  5. Re: Nein. Nach Abschaltung weg.

    serra.avatar | 09:04


  1. 09:01

  2. 08:00

  3. 18:05

  4. 17:30

  5. 17:08

  6. 16:51

  7. 16:31

  8. 16:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel