Abo
  • Services:
Anzeige
Streit um den Wegfall der Roaming-Gebühren in der EU
Streit um den Wegfall der Roaming-Gebühren in der EU (Bild: Philippe Huguen/AFP/Getty Images)

Roaming-Gebühren: EU-Kommission zieht umstrittene 90-Tage-Regel zurück

Streit um den Wegfall der Roaming-Gebühren in der EU
Streit um den Wegfall der Roaming-Gebühren in der EU (Bild: Philippe Huguen/AFP/Getty Images)

Die EU-Kommission reagiert auf die heftige Kritik an der geplanten Neuregelung der Roaming-Kosten im EU-Ausland. Der betreffende Vorschlag der EU, dass Anbieter komplett kostenfreies Roaming nur zeitlich begrenzt anbieten müssen, wurde zurückgenommen.

Eigentlich ist ein kompletter Wegfall der Roaming-Gebühren innerhalb der EU bis Mitte 2017 versprochen worden. Ob es dazu kommen wird, ist allerdings weiter ungewiss. Denn ein Vorschlag der EU-Kommission von dieser Woche sah überraschend Einschränkungen beim Wegfall der Roaming-Gebühren vor. Demnach sollen Mobilfunkkunden im EU-Ausland für mindestens 90 Tage pro Jahr keine Zusatzkosten für Roaming bezahlen. Sie könnten dann für den besagten Zeitraum alle Inklusivleistungen des Vertrags kostenlos nutzen. Bei gebuchter Telefon-, SMS- und Datenflatrate würden keine weiteren Kosten entstehen, sofern nur mit dem Heimatland kommuniziert wird.

Anzeige

Juncker ordnet neuen Vorschlag an

Nachdem die EU-Kommission für diesen Vorschlag stark kritisiert wurde, wurde er auf Anordnung von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zurückgezogen. Die EU-Kommission wird einen neuen Vorschlag ausarbeiten. Nähere Details liegen dazu noch nicht vor.

Die EU-Staaten sowie das Europaparlament hatten den weitgehenden Wegfall der Roaming-Gebühren für die Mobilfunknutzung im EU-Ausland ab Juni 2017 bereits im vergangenen Jahr beschlossen. Dabei war allerdings noch nicht über mögliche Einschränkungen entschieden worden.

Mit dem vorgeschlagenen 90-Tage-Zeitraum sollten die Bedürfnisse von Urlaubern und Geschäftsreisenden erfüllt werden. Nach Ansicht der EU würden sich die Bürger im Durchschnitt nur an zwölf Tagen im Jahr in einem anderen EU-Land befinden, so dass diese 90-Tage-Regelung die Bedürfnisse der meisten erfüllen sollte.

Dabei sollte es mindestens eine Ausnahme geben: Wenn sich ein Reisender 30 Tage am Stück in einem anderen EU-Land aufhält, soll das heimische Mobilfunkunternehmen verlangen können, dass sich der Kunde nach dieser Zeit wieder im heimischen Mobilfunknetz einbucht. Der 90-Tage-Zeitraum soll von Kunden also nicht zwingend am Stück verbraucht, sondern über das Jahr verteilt werden.

Mit dieser Einschränkung soll verhindert werden, dass Kunden ihren Mobilfunkvertrag bei einem günstigeren ausländischen Anbieter buchen und diesen dann ganzjährig im Heimatland nutzen. Die Kommission befürchtet, dass dies am Ende zu steigenden Preisen führen würde.


eye home zur Startseite
subjord 14. Sep 2016

Man legt EU weit fest, dass man zum erhalten einer Sim Karte einen Perso braucht. Auf...

Der Held vom... 10. Sep 2016

Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Sicherlich werden günstigere ausländische...

ChMu 09. Sep 2016

Moment, ein nicht Kunde kann sich nicht einbuchen. Wenn ich eine deutsche Vodafone Karte...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Verve Consulting GmbH, Hamburg, Köln
  2. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt, Nürnberg, Zwickau, Dresden
  3. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin
  4. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 1 Monat für 1€
  2. 27,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 79,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Mirai-Nachfolger

    Experten warnen vor "Cyber-Hurrican" durch neues Botnetz

  2. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  3. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  4. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  5. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  6. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  7. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  8. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  9. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  10. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Wo genau anmelden?

    Bluejanis | 04:25

  2. Re: Das Spiel ist beendet.

    kotap | 02:17

  3. Re: Ich wäre ja mal froh wenn Golem sein...

    Desertdelphin | 00:55

  4. Re: Besser als GTA

    Erny | 00:40

  5. Re: halb so schlimm

    Apfelbrot | 00:40


  1. 14:50

  2. 13:27

  3. 11:25

  4. 17:14

  5. 16:25

  6. 15:34

  7. 13:05

  8. 11:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel