Mobilfunk: Ericsson und Intel zeigen 4G und 5G im selben Spektrum

LTE und 5G können durch Technik von Ericsson und Intel dasselbe Spektrum nutzen. In jeder Millisekunde wird die Aufteilung der 4G- und 5G-Kapazität angepasst.

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5G-Versorgung in Städten wird erwartet.
5G-Versorgung in Städten wird erwartet. (Bild: Ericsson)

Ericsson und Intel zeigen auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona eine Live-Demonstration, bei der Spectrum-Sharing-Software auf einem Intel-5G-Gerät laufen soll. Das gab der schwedische Mobilfunkausrüster am 22. Februar 2019 bekannt. Demonstriert wird, dass 4G- und 5G-Datenverkehr gleichzeitig auf der gleichen Trägerfrequenz laufen können.

Die Ericsson Spectrum Sharing Software nutzt Zeitplanungsalgorithmen und teilt das verfügbare Spektrum zwischen 4G und 5G innerhalb der gleichen Trägerfreguenz auf der Grundlage des tatsächlichen Bedarfs auf. Die Software ist für alle Geräte des Ericsson Radio System verfügbar, die seit 2015 ausgeliefert wurden.

Per Narvinger, Head of Product Area Networks bei Ericsson, sagte: "Mit dieser Innovation von Ericsson können unsere Kunden ihr 5G-Angebot ausbauen und gleichzeitig weiter in 4G investieren, mit der Gewissheit, dass sich diese Investitionen auszahlen, wenn die Zeit gekommen ist, 5G einzuschalten." In jeder Millisekunde werde die Aufteilung der gleichzeitig benötigten 4G- und 5G-Kapazität angepasst.

Die Live-Demo wird drei Komponenten verwenden: eine 4G- und 5G-fähige Sende- und Empfangseinrichtung aus dem Ericsson Radio System, Intels 5G Mobile Trial Platform und ein kommerzielles 4G-Smartphone.

Für das Mobilfunknetz werden in Deutschland aktuell beispielsweise Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz und 2,6 GHz genutzt. Für den 5G-Ausbau versteigert die Bundesnetzagentur in diesem Jahr neue Frequenzen in dem Bereich zwischen 3,4 und 3,7 GHz sowie im 2-GHz-Bereich. Lokale 5G-Frequenzen werden im Bereich von 3,7 bis 3,8 GHz vergeben.

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