• IT-Karriere:
  • Services:

Mobilfunk: Drei Betreiber wollen LTE gemeinsam in die U-Bahn bringen

Telekom, Vodafone und Telefónica wollen gemeinsam die Mobilfunkversorgung in der Berliner U-Bahn erreichen. Bisher zahlt nur die Telefónica die 500.000 Euro Miete an die BVG und kann deshalb LTE und UMTS anbieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die 3G- und 4G-Anlage der Telefónica im Berliner Bezirk Neukölln
Die 3G- und 4G-Anlage der Telefónica im Berliner Bezirk Neukölln (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Mobilfunkbetreiber Deutsche Telekom und Vodafone wollen zusammen mit der Telefónica den Netzausbau in der Berliner U-Bahn umsetzen. Das berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck. "Wir streben für den Ausbau des LTE-Netzes in der Berliner U-Bahn eine gemeinsame Lösung mit Telefónica und der Telekom an", sagte Ellenbeck.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Meckenheim
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, München

"Es gibt Verhandlungen mit den Mobilfunkanbietern", sagte ein BVG-Sprecher der Berliner Zeitung.

Nur die Telefónica bietet in der U-Bahn LTE- und UMTS an. Kunden der Telekom und von Vodafone müssen in der U-Bahn das GSM-Netz mit sehr langsamem mobilem Internet über GPRS und EDGE nutzen.

Die Kosten für einen eigenen Ausbau sind hoch: Laut Brancheninformationen sollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Mietforderungen von 500.000 Euro pro Mobilfunkbetreiber stellen. Bei der Kooperation geht es offenbar darum, die Antennen- und Technik-Standorte der Telefónica mitzunutzen, und so weniger an die BVG zahlen zu müssen. Informationen der Berliner Zeitung zufolge soll die Telefónica in dem Gemeinschaftsvorhaben die Führung haben. Ende 2018, spätestens im Frühjahr 2019, soll LTE im gesamten 146 Kilometer U-Bahnnetz für alle drei Netzbetreiber verfügbar sein.

Kooperation läuft bereits

Die Telekom hat bereits mit dem Ausbau von UMTS und LTE in der Berliner U-Bahn begonnen. In der Linie U7 zwischen Gneisenaustraße und Hermannplatz und auf der U8 zwischen Hermannplatz und Moritzplatz gibt es bereits Telekom-Netz.

"Parallel zu diesem Pilotgebiet laufen die Verhandlungen und Planungen für weitere Strecken, zurzeit noch ohne konkretes Ergebnis. Als Telekom beabsichtigen wir weiterhin, die gesamte U-Bahn bis Ende 2018 zu versorgen", sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner am 15. September 2017.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. bis zu 20% auf Nvidia, bis zu 25% auf be quiet!, bis zu 15% auf AMD und bis zu 20% auf Intel...
  2. 79€ (Bestpreis!)
  3. 79€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. 65UM7100PLA für 689€, 49SM8500PLA für 549€ und 75SM8610PLA Nanocell für 1.739€)

benandex 22. Okt 2017

Falls die 500.000 ¤ pro Jahr gezahlt werden, sind das rechnerisch 0,05 Cent pro Fahrgast...

WresB61 13. Okt 2017

Ich habe so meine Zweifel, dass das nur Miete ist. Da kommt mit Sicherheit auch noch der...

Spaghetticode 13. Okt 2017

Jemand, der mit dem Handy in der U-Bahn surft, ist Kunde bei beiden gleichzeitig. Die...

Hunv 13. Okt 2017

In Hamburg ist der Empfang in der U-Bahn besser und konstanter als draußen

exxo 13. Okt 2017

Kwt


Folgen Sie uns
       


Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert

Das Trucker Jacket mit Googles Jacquard-Technologie hat im Bund des linken Ärmels eingewebte leitende Fasern. Diese bilden ein Touchpad, das wir uns im Test genauer angeschaut haben.

Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert Video aufrufen
Mitsubishi: Satelliten setzen das Auto in die Spur
Mitsubishi
Satelliten setzen das Auto in die Spur

Mitsubishi Electric arbeitet am autonomen Fahren. Dafür betreibt der japanische Mischkonzern einigen Aufwand: Er baut einen eigenen Kartendienst sowie eine eigene Satellitenkonstellation auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde


    Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
    Elektroschrott
    Kauft keine kleinen Konsolen!

    Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
    Ein IMHO von Martin Wolf

    1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
    2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

    Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
    Apple-Betriebssysteme
    Ein Upgrade mit Schmerzen

    Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
    Ein Bericht von Jan Rähm

    1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
    2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
    3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

      •  /