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Mobilfunk: Bundesnetzagentur will nationales Roaming erlauben

Ein nationales Roaming in schlecht mit Mobilfunk versorgten Gebieten könnte den Nutzern sehr helfen. Die Bundesnetzagentur hat zwar Bedenken, ist aber nicht prinzipiell dagegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Vodafone-Station
Vodafone-Station (Bild: Vodafone)

Die Bundesnetzagentur ist grundsätzlich offen für nationales Roaming der drei Mobilfunkbetreiber in Deutschland. Eine Behördensprecherin sagte Golem.de auf Anfrage: "Grundsätzlich ist eine Einigung der drei Mobilfunknetzbetreiber zur Versorgung der ländlichen Räume durch National Roaming auf freiwilliger Basis denkbar. Mit Blick auf eine Verpflichtung zum National Roaming ist aber zu berücksichtigen, dass dies einen erheblichen Eingriff in die Rechte der bestehenden Wettbewerber darstellen würde." Die Bundesnetzagentur begrüße jedoch grundsätzlich Kooperationen der Mobilfunknetzbetreiber beim Ausbau der Netze.

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Die geplante große Koalition will laut einem Papier der Arbeitsgruppe Digitales das Kartellrecht in dünner besiedelten Regionen ändern, und Kooperation und nationales Roaming ermöglichen.

Was ist nationales Roaming?

Beim National Roaming könnten sich Mobilfunkgeräte automatisch in das beste verfügbare Netz am jeweiligen Standort einbuchen. Wenn etwa im Heimnetz nur eine GSM-Versorgung verfügbar wäre, aber ein anderer Netzbetreiber 4G bietet, könnte das Gerät sich automatisch in das bessere Netz einwählen.

Nationales Roaming wurde schon gemacht

Im Januar 2016 begann die Telefónica mit der bundesweiten Zusammenführung der UMTS- und GSM-Netze von O2 und E-Plus. Mitte 2016 wurde auch eine gemeinsame LTE-Nutzung ermöglicht. Das nationale Roaming wurde zuerst bei GSM schrittweise in ganz Deutschland aktiviert.

Die Telefónica bot im Juli 2016 der Deutschen Telekom laut einem Medienbericht an, bei Netzausfällen im Mobilfunk zusammenzuarbeiten. Nach einem Telekom-Netzausfall schickte der spanische Konzern ein Angebot an den Konkurrenten, sich bei Ausfällen zu unterstützen. Zuvor wurde berichtet, dass zwischen Telekom und Vodafone Gespräche auf technischer Ebene über eine Lösung für Netzausfälle liefen. "Wir stehen hier noch ganz am Anfang", sagte ein Telekom-Sprecher. Denkbar wäre ein nationales Roaming, bei dem zumindest bei der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation das jeweils andere Netz einspringt. Angaben zu einem Zeitplan für eine Einigung machten die Betreiber nicht.

Nachfragen von Golem.de zum heutigen Stand der Gespräche zum nationalen Roaming zwischen Vodafone und Telekom haben die Betreiber in dieser Woche nicht beantwortet.



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Youssarian 12. Feb 2018

Das halte ich für blauäugig. Die jeweils Regierenden würden immer wieder an der...

chefin 12. Feb 2018

Schreibst du gerade von Schweden aus? Weil du ja konsequenterweise dort hin müsstest...

Anonymer Nutzer 12. Feb 2018

Jap. Und das o2 natürlich Ausgleichszahlungen wegen der geringeren netzabdeckung an die...

x2k 10. Feb 2018

Die Befürchtung habe ich auch. Bin extra von O2 ins vodafone Netz gewechselt weil in den...

Kondom 10. Feb 2018

Welche Wettbewerber denn? Meinen die das Kartell/Oligopol aus Telekom,Telefonica und...


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