Abo
  • Services:
Anzeige
Blackberry-Chef John Chen stoppt die Entwicklung eigener Smartphones.
Blackberry-Chef John Chen stoppt die Entwicklung eigener Smartphones. (Bild: Mark Blinch/Reuters)

Mobilfunk: Blackberry entwickelt keine Smartphones mehr

Blackberry-Chef John Chen stoppt die Entwicklung eigener Smartphones.
Blackberry-Chef John Chen stoppt die Entwicklung eigener Smartphones. (Bild: Mark Blinch/Reuters)

Blackberry wird keine neuen Smartphones mehr entwickeln. Damit gibt der Smartphone-Pionier sein einstiges Kerngeschäft auf. Der erhoffte Umschwung mit Smartphones auf Basis von Android blieb aus.

Der einstige Smartphone-Pionier Blackberry wird keine Smartphones mehr entwickeln. Damit reagiert der Hersteller auf hohe Verluste aus dem aktuellen und den zurückliegenden Geschäftsquartalen. Blackberry wolle die Entwicklung von Smartphones an Partner auslagern und damit Kosten sparen. Dabei soll der Ansatz auf die Hardwarebranche übertragen werden, den das Unternehmen nach eigener Aussage erfolgreich in Indonesien im Telekommunikationsbereich umgesetzt habe. Dort übernehme Blackberry die Softwareentwicklung.

Anzeige

Smartphone-Pionier verlor den Anschluss

Blackberry hatte die Anfangsjahre des Smartphone-Geschäfts geprägt, bevor Apple den Markt betreten hatte. Aber nicht nur die Konkurrenz des iPhones setzte Blackberry zu, auch gegen Android-Smartphones mit Googles Betriebssystem war Blackberry chancenlos geblieben. Vor einigen Jahren sollte das neu entwickelte Betriebssystem Blackberry 10 die Rettung bringen - das scheiterte jedoch und der Marktanteil von Blackberry ging weiter erheblich zurück.

Zuletzt hatte es Blackberry mit einem Neustart versucht, indem der Hersteller Smartphones mit Android anbot. Den Anfang machte das Modell Priv, das zwar eine ordentliche Leistung bot, aber vielen Interessenten einfach zu teuer war. Außerdem sorgte das Priv-Smartphone für hohe Rücklaufquoten, weil sich angestammte Blackberry-Kunden nicht an die Android-Bedienung gewöhnen mochten. Erst vor wenigen Wochen kam mit dem DTEK50 ein zweites Blackberry-Smartphone mit Android auf den Markt - viel zu spät, um einen Umschwung bei den Verkaufszahlen zu erreichen.

Konzentration auf Software und Dienstleistungen

Der Hersteller wolle sich künftig darauf konzentrieren, Software und Dienstleistungen speziell für Unternehmen anzubieten. Damit soll das laufende Geschäftsquartal wieder mit einem Gewinn abgeschlossen werden. Der Blackberry-Chef hatte mehrfach verkündet, dass der Hersteller aus dem Hardwaregeschäft aussteigen wolle, wenn das Unternehmen nicht wieder in die Gewinnzone komme.

Im zweiten Geschäftsquartal 2016 gab es für Blackberry einen Verlust von 372 Millionen US-Dollar. Der Umsatz sackte von 490 Millionen US-Dollar auf 334 Millionen US-Dollar ab.


eye home zur Startseite
david_rieger 30. Sep 2016

Umgekehrt: die wenigen, die sich entweder mit kleinen Bildschirmen oder Riesengeräten...

TheUnichi 29. Sep 2016

Mein Gott, die Metaphern werden einfach immer genialer... Für Fliegen IST Scheiße gut...

igor37 29. Sep 2016

Solange die Baustellen keine besseren Ergebnisse liefern, ja. Das Multitasking und der...

divStar 29. Sep 2016

Du bist ja süß. Du glaubst tatsächlich, dass Peasents wie wir tatsächlich Einfluss auf...

divStar 29. Sep 2016

Also ich habe das BB PRIV und bin damit eigentlich sehr zufrieden (die Akkulaufzeit...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster
  2. Deutsche Bundesbank, München
  3. Deutsche Hypothekenbank AG, Hannover
  4. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. 30,99€
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Drei Modelle vorgestellt

    Elektrokleinwagen e.Go erhöht die Spannung

  2. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  3. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  4. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  5. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  6. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  7. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  8. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  9. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  10. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Banana Pi M2 Berry: Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
Banana Pi M2 Berry
Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
  1. Die Woche im Video Mäßige IT-Gehälter und lausige Wahlsoftware
  2. Orange Pi 2G IoT ausprobiert Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

Mini-Smartphone Jelly im Test: Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
Mini-Smartphone Jelly im Test
Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  1. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones
  2. Smartphones Absatz in Deutschland stagniert, Umsatz steigt leicht
  3. Wavy Klarna-App bietet kostenlose Überweisungen zwischen Freunden

  1. Problem für IBM: Tensorflow

    attitudinized | 07:56

  2. Re: Skandinavien ohne Tourismus

    chefin | 07:54

  3. Re: iOS 11 auf iPad Mini 2 64GB ?

    nightmar17 | 07:53

  4. Re: Als Android-Nutzer beneide ich euch

    rockero | 07:53

  5. Re: Ja!! -> Abhaengigkeitshoelle

    M. | 07:51


  1. 07:00

  2. 19:04

  3. 18:51

  4. 18:41

  5. 17:01

  6. 16:46

  7. 16:41

  8. 16:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel