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Mobilfunk: Bisher 2,13 Milliarden Euro für Mobilfunkfrequenzen geboten

Die Mobilfunkauktion der Bundesnetzagentur hat bis heute über 2 Milliarden Euro eingebracht. Doch das Ziel der noch laufenden Versteigerung war weitaus höher angesetzt.
/ Achim Sawall
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LTE-Mast bei Vodafone (Bild: Vodafone)
LTE-Mast bei Vodafone Bild: Vodafone

Bei der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen wurden bislang 2,13 Milliarden Euro geboten. Das gab die Bundesnetzagentur am 1. Juni 2015 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Die Versteigerung der 31 Frequenzblöcke für Sprachtelefonie und mobile Datenübertragung begann am 27. Mai 2015 in der Mainzer Niederlassung der Behörde.

Als Bieter sind nur die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica zugelassen. Versteigert werden Frequenzen in den Bereichen bei 700 MHz, 900 MHz und 1.800 MHz sowie im Bereich bei 1,5 GHz. Darunter sind auch die alten GSM-Frequenzen, deren Nutzungsdauer 2016 ausläuft. Bei 900 MHz sind einst die D-Netze gestartet, Telefónica mit O2 und das E-Netz im 1.800-MHz-Band. Die Frequenzen bei 1.800 werden nur teilweise neu vergeben: Die Telekom und E-Plus behalten den vor fünf Jahren ersteigerten Teil.

Neu ist die zusätzliche Kapazität im 700- und im 1.500-MHz-Band. Besonders die 700 MHz sind gegenwärtig noch durch das digitale Antennenfernsehen DVB-T belegt. Bei 1.500 MHz sind hohe Datenübertragungsraten bei geringerer Reichweite möglich.

Die neue Frequenzversteigerung wird maximal fünf Milliarden Euro einspielen, hatte ein Brancheninsider zuvor prognostiziert. Das Mindestgebot für alle Frequenzen beträgt zusammen 1,5 Milliarden Euro. Vor fünf Jahren hatte eine Frequenzauktion mehr als 4 Milliarden Euro eingebracht.

In den ersten Auktionsrunden zeigte sich, dass die Erlöse deutlich niedriger ausfallen könnten, denn die Mobilfunkbetreiber teilten sich die Frequenzen gleich untereinander auf.

Wie die Wirtschaftswoche berichtete(öffnet im neuen Fenster), arbeiteten die Auktionsteams der drei Netzbetreiber mit stark abgeschotteten Bietcomputern in abgeschlossenen War-Rooms. Direkte Kommunikation zwischen den Teams hätte den sofortigen Ausschluss aus dem Verfahren zur Folge.


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