Mobilfunk: Auch Congstar führt eID-Aktivierung ein

Nach Vodafone ermöglicht auch Congstar seinen Kunden eine schnelle Aktivierung mit Hilfe des elektronischen Personalausweises.

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Auch bei Congstar können Kunden ihren Prepaid-Tarif jetzt per eID-Verfahren freischalten lassen.
Auch bei Congstar können Kunden ihren Prepaid-Tarif jetzt per eID-Verfahren freischalten lassen. (Bild: Congstar)

Der Mobilfunkanbieter Congstar hat bekanntgegeben, dass Kunden künftig ihre Prepaid-Karten auch mit Hilfe des eID-Verfahrens aktivieren können. Dafür wird ein deutscher Personalausweis oder Aufenthaltstitel mit Chip und aktivierter Onlinefunktion benötigt.

Für die Aktivierung einer Congstar-SIM-Karte müssen Kunden ihren Personalausweis an ein Smartphone mit eingebautem NFC-Chip halten. Congstar kooperiert mit dem Postident-Verfahren der Deutschen Post, die entsprechende App muss installiert sein.

Die Postident-App gleicht die Daten des Personalausweises und des Congstar-Vertrages ab. Über die App und den erkannten Personalausweis wird der Vertrag nach Eingabe der eID-PIN dann freigeschaltet. Eine eigene Anwendung, wie sie Vodafone nutzt, gibt es bei Congstar nicht; die einzelnen Schritte der Freischaltung werden in der Postident-App erklärt.

Bisherige Freischaltungsoptionen bleiben bestehen

Die Aktivierung erfolgt umgehend, was verglichen mit den bisherigen Identifizierungsmöglichkeiten deutlich schneller ist. Kunden haben jedoch weiterhin die Möglichkeit, sich über eine Videoschalte identifizieren zu lassen oder in eine Filiale der Deutschen Post zu gehen. Bei der Videofreischaltung werden Nutzer angerufen und müssen ihren Ausweis in die Kamera halten. Dabei werden für gewöhnlich nicht nur der Name und das Foto abgeglichen, sondern auch Sicherheitsmerkmale wie das Hologramm überprüft.

Die neue Möglichkeit, seinen Vertrag freischalten zu lassen, gilt auch für Prepaid-Tarife von ja! mobil und Penny Mobil. Vodafone hatte Ende April 2020 ebenfalls bekanntgegeben, dass Kunden ihre Prepaid-Tarife künftig mit Hilfe des eID-Verfahrens freischalten lassen können. Auch bei Vodafone stehen jedoch weiterhin die bisherigen Identifikationsmöglichkeiten zur Verfügung.

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