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Mobilfunk: Apple und Ericsson legen Patentstreit bei

Ein Patentstreit weniger: Apple und Ericsson haben einen Vertrag über die weltweite Nutzung von Technologien wie UMTS, LTE und GSM getroffen. Für Apple wird die Vereinbarung vermutlich nicht ganz billig.
/ Peter Steinlechner
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Ericsson-Zentrale in Kista (Schweden) (Bild: Ericsson)
Ericsson-Zentrale in Kista (Schweden) Bild: Ericsson

Apple und der aus Schweden stammende Netzwerk- und Mobilfunkausrüster Ericsson haben ihre schon länger andauernden Patentstreitigkeiten beigelegt. Im Rahmen einer weltweit sieben Jahre gültigen Vereinbarung(öffnet im neuen Fenster) gewähren sich die beiden Unternehmen gegenseitig Lizenzen zur Nutzung ihrer Technologien.

In dem Patentstreit ging es um Technologien rund um UMTS, LTE und GSM. Ericsson hatte Apple vorgeworfen, für deren Nutzung zu wenig Geld zu bezahlen und war in einer Reihe von Ländern – auch in Deutschland – vor Gericht gezogen. Diese Verfahren sind nun hinfällig.

Der jetzt geschlossene Vertrag sieht eine einmalige Entschädigung von Apple an Ericsson und darauf folgend die regelmäßige Zahlung von Lizenzgebühren an die Schweden vor. Die Firmen haben Stillschweigen zu den finanziellen Details vereinbart.

Sie wollen künftig bei der Entwicklung neuer Technologien für die nächste Generation von Mobilfunkstandards sowie bei der Optimierung aktuell genutzter drahtloser Kommunikationstechnologien und dem Übertragen von Videos über das Internet zusammenarbeiten.


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