Mobilfunk: 5G kommt sogar nach Brandenburg

Telefónica wird nach Telekom und Vodafone als letztes Telekommunikationsunternehmen 5G in das Bundesland bringen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Funkmast der Telekom im brandenburgischen Dorf Kleßen-Görne
Funkmast der Telekom im brandenburgischen Dorf Kleßen-Görne (Bild: Deutsche Telekom)

Der Ausbau des 5G-Mobilfunkstandards geht auch in Brandenburg voran. Vodafone hat bereits mehrere Sendemasten in Betrieb genommen, die Telekom will noch in diesem Jahr in Potsdam und Cottbus starten. Telefónica plant den 5G-Ausbau in Brandenburg erst im Jahr 2021. Das teilten die drei Unternehmen der Deutschen-Presse-Agentur mit.

Als erstes Unternehmen in Brandenburg hatte Vodafone im Oktober des vergangenen Jahres in Bernau einen 5G-Sendemast in Betrieb genommen. In diesem Jahr kamen drei Standorte im Landkreis Märkisch-Oderland und einer im Landkreis Oder-Spree hinzu. Der jüngste 5G-Sendemast ging am 24. April im Landkreis Teltow-Fläming ans Netz.

Für das laufende Jahr hat Vodafone 13 weitere 5G-Standorte in den Landkreisen Märkisch-Oderland, Oberhavel, Dahme-Spreewald, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Ostprignitz-Ruppin und in Potsdam geplant. 2021 sollen weitere vier Sendeplätze in den Städten Potsdam, Cottbus, Frankfurt (Oder) und im Landkreis Oberhavel hinzukommen.

Telefónica hat in Brandenburg in diesem Jahr noch keine Pläne zum 5G-Ausbau. Zunächst werde die neue Technik in den fünf Großstädten Hamburg, München, Frankfurt am Main, Köln und Berlin eingeführt, hieß es. Bis Ende des Jahres 2022 sollen 30 Städte versorgt sein.

Parallel zur Einführung der 5G-Technik wollen alle drei Netzbetreiber den LTE-Ausbau voranbringen und in den nächsten Jahren mehrere Tausend neue Sendemasten errichten. "Der Ausbau im ländlichen Raum ist weiter sehr lückenhaft", sagte Görke.

In Brandenburg meldeten die Einwohner seit Anfang Mai 2017 auf der Seite funkloch-brandenburg.de 23.024 Funklöcher. Das teilte die CDU-Fraktion Brandenburg mit, die die Messung gestartet hatte.

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