Abo
  • Services:

Mobilfunk: 1&1, Freenet und Aldi Talk wollen Zugang zu 5G erzwingen

Mobilfunk-Betreiber ohne eigenes Netz wollen bei der 5G-Auktion Auflagen durchsetzen. Sie wollen Zugang zu den Netzen, Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica wollen keine Öffnung.

Artikel veröffentlicht am ,
Mündliche Anhörung der Bundesnetzagentur am 13. Juli 2018
Mündliche Anhörung der Bundesnetzagentur am 13. Juli 2018 (Bild: Bundesnetzagentur)

Mobilfunkanbieter ohne eigenes Netz drängen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), ihnen beim Ausbau des künftigen 5G-Mobilfunks Zugang zu den Netzen zu sichern. "Anbieter ohne eigene Frequenzen wie 1&1, Freenet, Aldi Talk oder die regionalen Anbieter", heißt es laut einen Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel in einem Brief der Anbieter an Scheuer, sollten die Mobilfunknetze "auf Basis bilateraler Vereinbarungen gegen ein faires Entgelt mitnutzen können".

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Deutschland dürfe sich nicht auf "das Oligopol der drei aktuellen Netzbetreiber verlassen". Auch deren Branchenverband MVNO Europe hat dazu eine Stellungnahme veröffentlicht.

Hat Scheuer einen Deal geschlossen?

Die Anbieter befürchten, dass Scheuer beim Mobilfunkgipfel am 12. Juli einen Deal mit den großen Netzbetreibern zu ihren Lasten geschlossen hat: Im Gegenzug zur Zusage, Funklöcher im 4G-Netz zu schließen, sollen die großen Betreiber bei den Lizenzen für den 5G-Mobilfunkstandard zum Zuge kommen, ohne dem Mobile Virtual Network Operator (MVNO) Zugang zum Netz gewähren zu müssen. "Der Markt für Neueinsteiger bleibt faktisch verschlossen, um die Oligopolerträge der Netzbetreiber weiter abzusichern", sagte United-Internet-Chef Ralph Dommermuth bereits Ende Juli 2018.

MVNO ohne eigenes Netz sollten verpflichtend Zugang zu den 5G-Netzen erhalten. Dies sei ein Beitrag für den Wettbewerb auf den Mobilfunkmärkten und auch für eine effizientere Nutzung knapper Frequenzressourcen, betonte zuvor auch der Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation).

Aus Sicht der Firmen verstößt Scheuer damit gegen den Koalitionsvertrag, der eine lückenlose Versorgung auch im ländlichen Raum verspricht. Scheuer weist dies von sich: "Es ist mir wichtig, dass wir in Deutschland einen Rahmen haben, bei dem sich Investitionen in die Netze lohnen und Deutschland zügig zum Leitmarkt für 5G entwickelt werden kann." Die Bundesnetzagentur werde sicherstellen, dass ein Teil der Frequenzen für lokale Betreiber reserviert wird. MVNO wurden hier jedoch nicht erwähnt.

Dem Vernehmen nach wird der Beirat der Bundesnetzagentur auf seiner Sitzung am 24. September 2018 über die konkreten Vergabebedingungen und Auktionsregeln beraten; am 26. November 2018 sollen diese final beschlossen werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

BlechBoX 07. Aug 2018

Klar, die stecken alle keinen Penny in den Ausbau und spekulieren darauf das Sie es...

wolfbln 06. Aug 2018

Hallo, lieber Herr Feld. Danke für das Dokument. Hier wird ein (ohne Absender) an...

mysimon 06. Aug 2018

Otelo gehört aber doch komplett Vodafone.

Prinzeumel 06. Aug 2018

Grundsätzlich hast du recht nur ist das bei den irrwitzigen Frequenzauktionen nicht ganz...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019)

Wir haben uns Dells neues XPS 13 auf der CES 2019 angesehen.

Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

    •  /