Abo
  • Services:

Mobiles Internet: Roaming-Gebühren benachteiligen Grenzregionen

In Grenzregionen leiden Nutzer des mobilen Internets unter Roaming-Gebühren. Sachsens Wirtschaftsminister Morlok will deshalb eine Abschaffung der Roaming-Gebühren und klare Zusagen der Bundesregierung in der Digitalen Agenda.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Digitale Agenda ist ein Produkt von drei Ministern: Alexander Dobrindt, Sigmar Gabriel und Thomas de Maizière (v.l.n.r..).
Die Digitale Agenda ist ein Produkt von drei Ministern: Alexander Dobrindt, Sigmar Gabriel und Thomas de Maizière (v.l.n.r..). (Bild: Bundesinnenministerium)

Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) hat die Bundesregierung aufgefordert, sich zur Abschaffung der Roaming-Gebühren für den Mobilfunk zu bekennen. Das gab Morloks Behörde am 25. August 2014 bekannt. Roaming-Gebühren benachteiligten die sächsischen Grenzregionen, in denen Mobilfunknutzer häufig in ausländische Netze eingebucht würden. Sachsen grenzt im Osten an Polen und im Süden an die Tschechische Republik.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

"Gerade der ländliche Raum wird durch die bisherigen Regelungen benachteiligt. Städte in Grenzregionen wie Bad Muskau, Zittau, Görlitz, Jöhstadt oder Oberwiesenthal dürfen durch ihre Lage bei der Handy-Nutzung und dem mobilen Internet-Surfen nicht länger Nachteile erleiden. Daher fordere ich die Bundesregierung auf, in der Digitalen Agenda auch die Abschaffung der Roaming-Gebühren zu verankern." Dieses Bekenntnis fehle, die Agenda erweise sich als Liste der Versäumnisse.

Die in der vergangenen Woche vorgestellte Digitale Agenda der Bundesregierung enthalte zudem "keine verbindlichen finanziellen Zusagen für Kommunen und Unternehmen zur hochleistungsfähigen Breitbandversorgung".

Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte bei der Vorstellung der Digitalen Agenda keine konkreten Angaben zu Investitionssummen gemacht. "Es ist nicht unser Anspruch, dass wir in der Digitalen Agenda auf alle Fragen bereits abschließende Antworten haben", sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Es handele sich um kein neues Subventionsprogramm und auch kein Maßnahmenpaket, sondern ein Hausaufgabenheft für die kommenden Jahre.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. ASUS ROG Strix RTX 2070 OC für 579€, Razer Ornata Chroma für 69€ und viele weitere...
  2. (u. a. Niko 2, Willkommen bei den Sch'tis, Der Mann aus dem Eis)
  3. (u. a. FIFA 19, Battlefield V, NFL 19)
  4. (u. a. New Super Mario Bros. U Deluxe, Super Mario Party, Pokemon)

Anonymouse 26. Aug 2014

So ganz hast du das Thema nicht ganz geblickt. Kommt auf deutscher Seite ein schweizer...

__destruct() 26. Aug 2014

Möge deine Welt auf das beschränkt sein, was sich Deutschland nennt. "Für ein gemeinsames...

divStar 26. Aug 2014

Roaming sollte eigentlich verboten werden, denn die Firmen profitieren von der...

exxo 26. Aug 2014

Oder Roaming deaktivieren...

squido 25. Aug 2014

Völlig richtig. Hätte Sven diesen Vorschlag vor drei oder mehr Monaten eingebracht könnte...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Sub im Test

Mit dem Echo Sub lassen sich Echo-Lautsprecher mit Tiefbass nachrüsten. Die Echo-Lautsprecher sind allerdings im Mittenbereich vergleichsweise schwach, so dass das Klangbild entsprechend leidet. Sobald zwei Echo-Lautsprecher miteinander verbunden sind, gibt es enorm viele Probleme: Die Echo-Geräte reagieren langsamer, es gibt Zeitverzögerungen der einzelnen Lautsprecher und das Spulen in Musik ist nicht mehr möglich. Wie dokumentieren die Probleme im Video.

Amazons Echo Sub im Test Video aufrufen
Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

    •  /