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Mobiles Bezahlungssystem: Apples Konkurrenz CurrentC in Schwierigkeiten

Das mobile Bezahlungssystem CurrentC , das einst als Konkurrenz für Apple Pay angetreten war, scheint Probleme zu haben. Betatestern werden zum Ende des Monats die Konten geschlossen. Im Mai soll die Betreibergesellschaft bereits 30 Personen entlassen haben.
/ Andreas Donath
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CurrentC: Betatest wird beendet. (Bild: MCX)
CurrentC: Betatest wird beendet. Bild: MCX

Große US-Einzelhandelsketten wollten mit CurrentC(öffnet im neuen Fenster) ein eigenes mobiles Bezahlungssystem auf den Markt bringen und gründeten die Betreibergesellschaft MCX(öffnet im neuen Fenster) . Der Betatest werde nun beendet, allen Teilnehmern werde das Benutzerkonto gekündigt, teilte das Unternehmen laut einem Bericht von The Consumerist(öffnet im neuen Fenster) mit. Wie es weitergeht, bleibt offen. Auf der Website des Projekts heißt es in den FAQs zur Kontenschließung, dass zunächst kein neuer Terminplan für die Zukunft des Systems erstellt worden sei.

Der Betatest startete im Juli 2015(öffnet im neuen Fenster) . Ende Oktober 2015 gab es bei dem Unternehmen eine Sicherheitspanne(öffnet im neuen Fenster) , bei der Daten von Teilnehmern des Betatests erbeutet wurden . MCX wolle sich nun um andere Geschäftsaspekte kümmern, heißt es laut The Consumerist. Nach Informationen von Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) musste MCX im Mai bereits 30 Personen entlassen.

Hinter dem QR-basierten CurrentC stehen neben der Warenhauskette Walmart auch 7-Eleven, Kmart, Best Buy, Dunkin' Donuts, Wendy's, Gap, Old Navy, Kohls, Lowes, Sam's Club, Sears, Bed, Bath & Beyond, Banana Republic, Stop & Shop sowie große Tankstellenketten. Damit sind viele wichtige und einflussreiche US-Einzelhändler in das Projekt eingebunden. Während Apple Pay auf die Kooperation mit Kreditkartenunternehmen und Banken setzt, wollte CurrentC deren Einfluss zurückdrängen.

Bei CurrentC spielen die Kreditkartenfirmen keine Rolle, weil der Einkauf direkt zwischen Händler und Kunde stattfindet. Das soll dem Händler Transaktionsgebühren sparen. Allerdings sind so auch Profilerstellungen der Kunden möglich. Apple Pay funktioniert nur mit der Kreditkarte des Anwenders, doch deren Nummer wird bei der Zahlung nicht an den Händler weitergegeben.

Als CurrentC vorgestellt wurde, gab es Irritationen, weil Exklusivverträge den teilnehmenden Händlern zunächst(öffnet im neuen Fenster) verboten, parallel Apple Pay zu akzeptieren. Schon im April 2015 sprang die Handelskette Best Buy ab und teilte mit, Apple Pay zu akzeptieren. Der MCX-Firmenchef Dekkers Davidson kündigte im gleichen Monat(öffnet im neuen Fenster) .


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