• IT-Karriere:
  • Services:

Mobiles Bezahlungssystem: Apples Konkurrenz CurrentC in Schwierigkeiten

Das mobile Bezahlungssystem CurrentC, das einst als Konkurrenz für Apple Pay angetreten war, scheint Probleme zu haben. Betatestern werden zum Ende des Monats die Konten geschlossen. Im Mai soll die Betreibergesellschaft bereits 30 Personen entlassen haben.

Artikel veröffentlicht am ,
CurrentC: Betatest wird beendet.
CurrentC: Betatest wird beendet. (Bild: MCX)

Große US-Einzelhandelsketten wollten mit CurrentC ein eigenes mobiles Bezahlungssystem auf den Markt bringen und gründeten die Betreibergesellschaft MCX. Der Betatest werde nun beendet, allen Teilnehmern werde das Benutzerkonto gekündigt, teilte das Unternehmen laut einem Bericht von The Consumerist mit. Wie es weitergeht, bleibt offen. Auf der Website des Projekts heißt es in den FAQs zur Kontenschließung, dass zunächst kein neuer Terminplan für die Zukunft des Systems erstellt worden sei.

Stellenmarkt
  1. Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main
  2. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, München

Der Betatest startete im Juli 2015. Ende Oktober 2015 gab es bei dem Unternehmen eine Sicherheitspanne, bei der Daten von Teilnehmern des Betatests erbeutet wurden. MCX wolle sich nun um andere Geschäftsaspekte kümmern, heißt es laut The Consumerist. Nach Informationen von Techcrunch musste MCX im Mai bereits 30 Personen entlassen.

Hinter dem QR-basierten CurrentC stehen neben der Warenhauskette Walmart auch 7-Eleven, Kmart, Best Buy, Dunkin' Donuts, Wendy's, Gap, Old Navy, Kohls, Lowes, Sam's Club, Sears, Bed, Bath & Beyond, Banana Republic, Stop & Shop sowie große Tankstellenketten. Damit sind viele wichtige und einflussreiche US-Einzelhändler in das Projekt eingebunden. Während Apple Pay auf die Kooperation mit Kreditkartenunternehmen und Banken setzt, wollte CurrentC deren Einfluss zurückdrängen.

Bei CurrentC spielen die Kreditkartenfirmen keine Rolle, weil der Einkauf direkt zwischen Händler und Kunde stattfindet. Das soll dem Händler Transaktionsgebühren sparen. Allerdings sind so auch Profilerstellungen der Kunden möglich. Apple Pay funktioniert nur mit der Kreditkarte des Anwenders, doch deren Nummer wird bei der Zahlung nicht an den Händler weitergegeben.

Als CurrentC vorgestellt wurde, gab es Irritationen, weil Exklusivverträge den teilnehmenden Händlern zunächst verboten, parallel Apple Pay zu akzeptieren. Schon im April 2015 sprang die Handelskette Best Buy ab und teilte mit, Apple Pay zu akzeptieren. Der MCX-Firmenchef Dekkers Davidson kündigte im gleichen Monat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 749€
  2. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,96€)
  3. (u. a. Find X2 Neo 256GB 6,5 Zoll für 439,99€, Watch 41 mm Smartwatch für 179,99€)

Lemo 09. Jun 2016

Naja das hat man ja auch auf der Bank und die Bank ist - je nach Genossenschaftsmodell...

robinx999 09. Jun 2016

So etwas nützt nichts das stimmt schon, wobei momentan die Dinge zumindest in...

Lemo 09. Jun 2016

Da dort eigentlich immer sehr sehr Käufer freundlich entschieden wird, war der Einwand...

bernstein 08. Jun 2016

Du hast da was falsch verstanden, Währungen != Zahlungssystem

Spaghetticode 08. Jun 2016

den teilnehmenden Händlern zunächst verboten, parallel Apple Pay zu akzeptieren...


Folgen Sie uns
       


Librem Mini - Fazit

Der Librem Mini punktet mit guter Linux-Unterstützung, freier Firmware und einem abgesicherten Bootprozess.

Librem Mini - Fazit Video aufrufen
    •  /