Abo
  • IT-Karriere:

Mobiles Bezahlen: Snapchat und Square starten Snapcash

Snapchat und der Zahlungssystemanbieter Square haben sich für den gemeinsamen Dienst Snapcash zusammengetan. Nutzer von Snapchat sollen anderen damit Geld schicken können.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Snapcash soll Bezahlen in der Snapchat-App ermöglichen.
Snapcash soll Bezahlen in der Snapchat-App ermöglichen. (Bild: Snapchat/Videograb)

Der Messaging-Dienst Snapchat startet in den USA ein mobiles Zahlungssystem, das innerhalb der Snapchat-App läuft. Snapchat hat sich dafür mit Square zusammengetan, einem erfahrenen Anbieter im Bereich des mobilen Bezahlens.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt am Main

Snapcash soll es Nutzern von Snapchat in den USA erlauben, schnell und einfach Geld an andere Nutzer zu senden. Dafür müssten diese lediglich in einem Chat ein Dollarzeichen eintippen, einen Betrag hinzufügen und das Geld mit dem grünen Knopf direkt auf das Bankkonto des Freundes schicken, heißt es im Snapchat-Blog. Zuvor müssen Nutzer die Funktion freischalten, indem sie ihre Kreditkarteninformationen eingeben.

Zahlungs-App soll sicher sein

Der Messaging-Dienst versichert, durch die Erfahrung von Square sei die Anwendung "unglaublich sicher". Demnach sollen persönliche Finanzdaten nicht auf den Servern von Snapchat gespeichert werden, sondern ausschließlich bei Square. Um die neue Funktion zu nutzen, müssen Anwender über 18 Jahre alt sein und in den USA leben.

Snapchat greift mit Snapcash in ein hart umkämpftes Segment ein. Neben Diensten wie Venmo sind inzwischen auch mächtige Konzerne wie Google und Netzwerke wie Facebook dabei, eigene Direct-Payment-Systeme aufzubauen. Square konkurriert mit seinem Kartenlesegerät bislang vor allem mit Anbietern wie Paypal, Amazon und Apples Zahlungssystem Apple Pay, die sich vor allem an Geschäftskunden richten. Händler nutzen die Dienste unter anderem, um hohe Kreditkartengebühren zu umgehen.

Ob Snapchat das Vertrauen der Nutzer für seinen Zahlungsdienst gewinnen kann, bleibt abzuwarten. Erst im vergangenen Monat war die Sicherheit des Fotodienstes wieder in Frage gestellt worden, nachdem Bilder von Nutzern im Internet verkauft worden waren. Wie im August 2014 bekannt wurde, hat der Dienst inzwischen weltweit mehr als 100 Millionen Nutzer. Bilder, die mit Snapchat geschickt werden, verschwinden nach dem Anschauen nach wenigen Sekunden von selbst. Deshalb wird der Dienst vor allem von Jugendlichen häufig für das Versenden von Nacktbildern genutzt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 1,12€
  3. 3,74€
  4. 1,72€

Michael H. 18. Nov 2014

Für 40 tacken? Da kriegste in so manchen Millieus auch schon nen Blowjob :D

SmittyWerben 18. Nov 2014

Da gibts natürlich mehrere Aspekte. Zum einen Drittanbieterapps, die Bilder speichern...

felyyy 18. Nov 2014

Musste auch bei der Zeile schmunzeln. War nicht snapchat im Allgemeinen so unsicher wie...


Folgen Sie uns
       


Red Magic 3 - Test

Das Red Magic 3 richtet sich an Gamer - dank der Topausstattung und eines Preises von nur 480 Euro ist das Smartphone aber generell lohnenswert.

Red Magic 3 - Test Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

    •  /