Nachrichten-App soll ordentlicher werden
Über die Nachrichten-App getauschte Fotos werden nun in einer Sammlung präsentiert, wenn der Nutzer das will. Dazu wird ein Bilderstapel eingesetzt, durch den der Anwender scrollen kann. Auch die mit Dritten geteilten Links und Empfehlungen aus der Musik-App oder aus der Podcast- und Apple-TV-App werden herausgefiltert. So lässt sich schneller darauf zurückgreifen als beim Durchsuchen aller Nachrichten.
Die Erinnerungen-App unterstützt jetzt Schlagworte zur Gruppierung einzelner Erinnerungen neben anderen Filtern wie Datum, Ort und Uhrzeit. Tags gibt es auch bei der Notizen-App, die auf dem iPhone vorinstalliert wird. Wie in Nachrichten können mit @Benutzername in geteilten Notizen andere Anwender benachrichtigt werden. Zudem wird eine Historie bei der Notiz-Bearbeitung angelegt. Die neue Funktion Schnellnotizen ist aus vielen Apps direkt erreichbar, wobei es derzeit iPad- und Mac-Nutzern vorbehalten ist, derartige Notizen anzulegen. Auf dem iPhone kann man die App-bezogenen Notizen nur betrachten.
OCR im Sucherbild und in Fotos
Eine Texterkennung hat Apple ebenfalls systemweit eingeführt. In der Kamera-App kann sie Texte auf Objekten nicht nur erkennen, sondern bietet auch die Möglichkeit, den Text zu markieren und in andere Anwendungen zu kopieren. Auch für die Übersetzungsfunktion kann OCR verwendet werden - praktisch bei fremdsprachlichen Speisekarten. Das klappt aber nur bei einer Onlineverbindung, da die Übersetzung remote vorgenommen wird. Die Texterkennung funktioniert auch in bereits aufgenommenen Fotos und erleichtert womöglich die Suche nach Bildern, sofern darin Text vorkommt. Derzeit werden nur Kombinationen aus Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch und Chinesisch unterstützt.
Safari verändert sich - aber nicht radikal
Apple hat in der Betaphase länger mit dem Userinterface seines Browsers experimentiert, aufgrund von anhaltenden Protesten gibt es jetzt die Möglichkeit, zwischen zwei Optiken zu wählen. Der klassischen Ansicht mit oben liegender Adresszeile und davon getrennter Tab-Leiste und ein Design mit Adress- und Tableiste unten am Bildschirmrand. Wenn das Smartphone mit einer Hand gehalten wird, lässt sich darauf aus anatomischen Gründen leicht zugreifen. Tabgruppen sollen den Überblick über viele geöffnete Tabs erleichtern. Diese werden zwischen den verschiedenen Geräten des Anwenders synchron gehalten.
Health-App mit mehr Funktionen
Die Health-App erhält ebenfalls zahlreiche neue Funktionen. So berechnet Apple das Risiko, beim Gehen zu stürzen mithilfe der im iPhone und der Apple Watch integrierten Sensoren und vergleicht die Werte mit anderen Nutzern. Wird der Gang zu unsicher, warnt die App die Nutzer. Apple will in Health außerdem medizinische Werte von Laboruntersuchungen und medizinische Begriffe erklären und auf Veränderungen hinweisen, die sich erst nach Jahren bemerkbar machen. So wird zum Beispiel auf die Veränderung der zurückgelegten Wegstrecken geachtet. Wer will, kann auch seine Familienmitglieder oder enge Freunde über seinen gesundheitlichen Zustand informieren. Die Empfänger können auf Wunsch per iMessage direkt darauf reagieren. In den USA können Nutzer auch Daten mit ihren Ärzten oder Krankenversicherungen teilen.
Für Besitzer von Airtags ist eine Funktion dazugekommen, die bei Trennung der Verbindung eine Warnung erzeugt. Wenn also der Schlüssel mitsamt Airtag nicht eingesteckt wird, gibt es einen Hinweis auf dem damit verknüpften iPhone.
Auf welchen Geräten läuft iOS 15?
Apples neues Betriebssystem unterstützt alle Geräte, auf denen auch schon iOS 14 lief. Das reicht bin zum iPhone 6s und dem iPhone SE der ersten Generation und dem iPod Touch der Generation 7.
Allerdings können nicht alle Funktionen mit den alten Geräten verwendet werden, weil diese viel Rechenleistung erfordern. Für den vollen Leistungsumfang ist mindestens ein iPhone mit A12-SoC erforderlich.
Wo gibt es iOS 15?
Das Update kann über die Einstellungs-App installiert werden. Vorher empfiehlt es sich, ein Backup anzufertigen, denn auch in diesem Fall gilt: Kein Backup, kein Mitleid.
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Ja, denn im Gegensatz zu Dir lese ich die Beiträge, auf die ich antworte und sehe sie...
ein " ;-)" am Ende und es wäre ganz anderes aufzufassen.