Mobiler Startplatz: UPS-Lieferwagen liefert mit Drohne Pakete aus

UPS hat in Florida einen seiner Lieferwagen mit einer Drohne auf dem Dach bestückt(öffnet im neuen Fenster) . Die Drohne bringt das Paket die letzten Meter direkt zum Empfänger und landet dann wieder. Das klappt auch, wenn der Lieferwagen schon weiter gefahren ist. Der erste Test fand in einem dünn besiedelten Landstrich außerhalb von Tampa statt.
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Die Drohne flog aus dem geöffneten Dach des Lkws, um ein Stück des Wegs mit dem Paket zum Empfänger zu fliegen und dieses dann abzusetzen, während der Lkw weiterfuhr, und die Fahrerin ein weiteres Paket zustellte. Die Drohne des US-Herstellers Workhorse(öffnet im neuen Fenster) flog autonom zurück zum Lkw, landete und lud ihre Akkus selbstständig. Führe jeder Fahrer am Tag nur eine Meile (1,6 km) weniger, sparte UPS nach eigenen Angaben 50 Millionen US-Dollar im Jahr.
Versuche, autonome Drohnen für Lieferdienste zu nutzen, werden vom Gesetzgeber in den USA allerdings stark eingeschränkt. International gibt es immer mehr Versuche, bei denen Lieferdrohnen Pakete zum Adressaten bringen. So finden in Frankreich, Großbritannien und der Schweiz solche Flüge statt. In Deutschland testete der Logistikdienstleister DHL Drohnenlieferungen in Oberbayern. Dabei flog eine Drohne Pakete auf eine Alm. 2014 lieferte DHL Medikamente per Drohne auf die Nordseeinsel Juist.
Es gibt aber auch Bedenken, dass sowohl Drohnen als auch selbstfahrende Autos Tausende von Arbeitsplätzen vernichten könnten. Nach Ansicht von UPS ergänzen die Drohnen den Fahrer, ersetzen ihn aber nicht.